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Was die Profipiloten Thiim und Metzger von iRacing halten – BoP sorgt für Zufriedenheit

 

Bild: rennsportonline.de

 

Nürburg. Die jährliche Diskussion über die BoP der GT3 ist wieder voll im Gange. Im folgenden Artikel erfahren die Fans interessante Infos und Meinungen einiger Schlüsselteams – darunter auch über das Meisterteam vom Pure Racing Team, welches selber den AMG GT GT3 als leicht bevorteilt einstuft. Grund genug um hinter die Kulissen zu schauen und sich ein breites Meinungsbild der Teams einzufangen, welche mit einer ausgewogenen Auswahl an GT3 Fabrikaten an den Start gehen.

Währenddessen läuft die Prequaliphase der zuvor genannten Klasse und nun auch der Porsche 911er an und Teams aus der einsteigerfreundlichen Mazda MX5 Cupklasse können sich ab sofort auch einschreiben.

 

Nicki Thiim und Manuel Metzger nutzen iRacing zum Training

Seit geraumer Zeit trainiert auch der Sieger des 24h Nürburgring Rennens aus 2016 mit iRacing. Manuel Metzger, die “Geheime Waffe von AMG” (klick),  will nun auch Pokale außerhalb der Nordschleife sammeln und sich dementsprechend auf die GT3 Serien des SRO einschießen. Reichlich Konkurrenz und Trainingszeit findet er in der virtuellen BSS Serie bei iRacing, wo er  aufgrund des “fast originalgetreuen Fahrzeugverhaltens” des AMG GTs keine großen Schwierigkeiten hat um mit den üblichen Simracern auf dem virtuellen Nürburgring-GP Kurs mitzuhalten. Dennoch konnte er uns einige interessante Infos geben:

“Im echten AMG kannst du auf der Nordschleife etwas früher aufs Gas, der hat normalerweise etwas mehr Traktion aus den langsamen Ecken heraus. Außerdem hast du bei Fahrfehlern wenn überhaupt nur Untersteuern und eher wenig Übersteuern  – damit hatte ich auf meinen ersten Runden iRacing Nordschleife etwas zu kämpfen, wobei die Strecke sehr detailgetreu nachgebildet ist.“ Was das Setup angeht, so meint er, “dass du in der Realität mit Sturzwerten über 3.1 und nicht unter 2,5 fährst. Hier in iracing fährt man ja öfters mit Werten unter 2.0, aber das funktioniert in der Realität leider nicht”. Was Metzger jedoch lobt sind die sonstigen Setupeinstellungen, welche fast 1:1 übertragbar und nachvollziehbar sind. Eines steht fest: Die Simracer würden sich freuen, ihn zusammen mit seinem Team “Black Falcon Official Simracing” als Teilnehmer bei SRD zu begegnen!

Nicki Thiim dagegen ist mit seinen 2 Anmeldungen bei der AVIA DSTM und AVIA vVLN mit Vendaval Simracing voll auf Angriffskurs. Der dänische Sieger der 24h Nürburgring 2013 ist in iRacing kein Unbekannter, da er schon in der Vergangenheit in manchen BSS Rennen zu sichten war – ständig vorne beim Kampf um die Topplatzierungen! Grund dafür ist laut Metzger der, “dass man hier mehr Konkurrenz findet  und dadurch ständig versucht sich zu verbessern”. Dies würde vor allem in der Off-Season einigen Fahrern wie Nicki mental und auch fahrtechnisch weiterhelfen.

In der GT3 Klasse der AVIA vVLN stehen jedenfalls alle Segel auf neu, da sich jetzt schon 9 AMGs, 9 Audis und 6 BMWs eingeschrieben haben – ein gutes Symbol für eine verbesserte BoP gegenüber dem vergangenen Jahr. Hier setzten die Teams im Verlauf des Jahres immer mehr auf den Audi R8 LMS, der gegenüber der Konkurrenz im Kurvengeschlängel der Nordschleife mehr Grip und eine nachhaltigere Reifenabnutzung bot. Was die einzelnen Teams darüber zu sagen haben und wie sie sich für die 2017er Saison aufstellen erfahrt ihr im folgenden Teil!

Die kompletten Interviews findet ihr hier!

 

Titelverteidiger PRT mit neuem Talent – M.Wenig beweist sich in der NEO

Frisch im Team rund um Maximilian Benecke und Jonas Wallmeier ist dieses Jahr Maximilian Wenig, für den passend zum Name das Motto “weniger ist mehr” gilt. Er will erstmal nur “an alte Erfolge und Leistungen anknüpfen” und sich stetig verbessern, setzt sich somit außer der vVLN Titelverteidigungen keine spezifischen Ziele im GT3 Bereich, wie zum Beispiel in der NEO Endurance Series, wo er einen fantastischen Klassensieg geholt hat.

Ein schon extrem erfolgreiches aber dennoch von Pech geprägtes Jahr hatte dagegen Maimilian Benecke – ständig auf den vorderen Platzierungen im GT3 Bereich zu finden, will sich der frisch gekührte AVIA vVLN Champion nach seiner Premierensaison in iRacing nun nochmals in der DSTM, vVLN, GTS sowie der Blancpain Serie beweisen und zu den absoluten Topfahrern aufsteigen. Wie auch schon letztes Jahr bleibt der Einsatzwagen der Audi R8 LMS. Laut Jonas kann der Audi “sehr gut aus den Kurven beschleunigen”, hat jedoch gegenüber dem AMG auf der Geraden das Nachsehen. Deshalb ordnet er dem AMG als das schnellste Auto auf der Nordschleife ein, auch aus dem Grund, dass er in der sogenannten “Dirty Air” einen Performancevorteil hat.

RSO #117 will Simracing bekannter machen

Das noch recht Junge Team aus der DACH-Region steht voll im Fokus der Welt des Simracings: Letzten Sonntag konnte sich das AMG Team in der bekannten NEO Endurance Series den 3. Platz auf dem Nürburgring sichern und bewies damit, dass es Potenzial hat um in Zukunft gegen die deutschen Top Teams wie PRT anzutreten. RSO will laut Teamchef Manuel Sudau aber auch im Social-Media Bereich anknüpfen: “Wir haben gemerkt, dass wir SimRacing als unseren Sport noch viel besser vernetzen können und möchten daran mitwirken, diesen bekannter und populärer zu machen. Ein erster Schritt war unsere erfolgreiche und vielbeachtete Kooperation mit dem Audi Zentrum Krefeld der Tölke + Fischer Gruppe sowie die Berichtslegung auf einem der größten deutschen Motorsportportale. Daran möchten wir anknüpfen.” Man darf also gespannt sein was RSO in den nächsten Tagen zu verkünden hat.

Die Neuverpflichtungen Nils Carstensen und Christopher Dittmann garantieren nun, dass das Team nun breiter aufgestellt ist und “mit etwas weniger Aufwand drei Autos, je eines in jeder Klasse der vVLN,” mit RSO Fahrern bestückt ist. Zudem wird Thomas Lifke das Team dieses Jahr intensiver verstärken: Der noch  frische iRacer vertritt Rennsport Online sehr erfolgreich in Assetto Corsa und will sich dieses Jahr „intensiv auf iRacing konentrieren“. Nach seinem Sieg mit RSO beim iR 24h Rennen auf dem Nürburgring sowie einem starken 10. Platz beim 24h Spa dürften die Erwartungen nicht gering sein.

Zur BoP äußert sich Sudau dagegen sehr neutral: “ Insbesondere auf der Nordschleife und über die Langstreckendistanzen geben sich BMW, Mercedes und Audi sicher nicht viel. Alle Autos haben ihre vor und Nachteile und konnten entsprechend im letzten Jahr jeweils auch Siege verbuchen.” Ob wir das RSO Team auch in der vVLN siegen sehen erfahren wir erst ab dem 1. AVIA vVLN Lauf am 17.2.!

 

KPR Simracing I setzt weiterhin auf BMW

Anders als PRT setzt das Team rund um Michael Herrmann auf den verlässlichen BMW Z4: “Der BMW liegt uns am besten und wir haben ein Setup mit welchem wir gut über den Kurs kommen. Da Setups nicht zu unseren Spezialitäten gehört, ist ein Fahrzeugwechsel auch nicht leicht umzusetzen. Ferner halten wir gerne an Traditionen fest und der BMW begleitet uns seit unserem Einstieg in iRacing “. Zu den Stärken des Teams zählt nachweislich Konstanz und Gelassenheit – passend zum einsteigerfreundlichen BMW, der unter allen GT3 Fahrzeugen am meisten  Abtrieb produziert. Wenn sie ihre Karten wie auch schon letztes Jahr clever ausspielen, sollte das Mindestziel 6. Platz wieder erreichbar sein.

Interessant: KPR setzt auch in der RUF Klasse ein Fahrzeug ein und deshalb muss Teamchef Michael Herrmann gleich 2 Teams koordinieren. Der reagiert jedoch “gelassen” und ist froh gemeinsam mit R. Wehrer einen starken Partner an seiner Seite zu haben.

 

MSP-DRIVERS-HOME-5 lobt Arbeit der BoP Technikausschusses

Florian Kappel und John Atkinson finden dagegen deutlich neutralere Worte und pflichten dem PRT Team und ihrer Meinung über die jeweiligen Fahrzeugstärken bei. Vor allem aber liegt bei ihnen der Grund der Ausgeglichenheit daran, dass diese Autos auch auf der Nordschleife “entwickelt und getestet” wurden!

Bezüglich Sicherheit gibts auch ein kleines Lob von Kappel an die Teilnehmer der AVIA vVLN, da er auch Erfahrung an der Leitplanke der echten VLN hat: “In der echten VLN haben die Fahrer aufgrund der Nähe zur Realität viel mehr die Möglichkeit, aggressiver zu fahren und auf ein Auto näher aufzulaufen. Das führt zu deutlich aggressiveren Aktionen als in der virtuellen VLN hier bei SRD. Wenn wir in Zukunft jedoch alle mit VR Brillen fahren (Virtual Reality), dann wird es auch hier viel engere Zweikämpfe geben!”

 

SimSyncPro startet ohne große Erwartungen

Das Zweitplatzierte GT3 Team um Tobias Soltau bekommt Zuwachs! Der eigentlich schon unter der SimSyncPro Flagge fahrende Daniel Türk will nun den Umstieg auf die Nordschleife wagen und startet zusammen mit Tobias Soltau und Franz Samm erneut im BMW Z4 GT3. Teamchef Tobias Soltau macht sich bei ihm jedoch keine Sorge: “Wenn er erst einmal Übung hat ist er konkurrenzfähig”. Sorgenlos und entspannt ist auch erneut das Motto des schon seit Jahren aktiven Teams: “Aktiv angegriffen wird bestimmt nicht, denn wir haben das ja durch Konstanz geschafft und nicht durch Schnelligkeit.” Man darf also wieder gespannt sein auf welcher Top 5 Position das Team landen wird.

Gegenüber den anderen GT3 sieht sich das Team jedoch etwas im Nachteil, vor allem was den Speed angelangt. Wie Experten wissen, ist der Topspeed des BMWs wesentlich geringer als der der anderen GT3.

 

Wir wünschen allen Fans ein erholsames Wochenende und allen Fahrern eine Gute Saison! Allen Nordschleifenfans können wir empfehlen Anfang Februar bei dem Ringfiziert Testrennen teilzunehmen! Mehr Infos erfahrt ihr auf deren Facebookseite!

 

Autor: Philipp Schallenberg

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