Simracing Expo DSFM mit Formel 4 Pilot Laurin Heinrich – Filmer als Titelfavorit

 
 
 
Mit neuen Titelsponsor geht es in die  Formelsaison 2017. Die Simracing Expo DSFM 2017 lässt uns schon vor dem ersten Rennen auf viel Spannung und tollen Formelsport hoffen.
 
Der Start der neuen DSFM Saison steht kurz bevor. Die Rennen, mit dem Formel Renault 2.0, im vergangenen Jahr waren ein reines Vergnügen für neutrale Zuschauer und Fans. Der Modus 3 x 20 Minuten und nach jedem Rennen die ersten 12 in umgekehrter Reihenfolge, wird auch dieses Jahr für Spannung sorgen.
 
Im Vorfeld haben wir dem Titelfavoriten, Carsten Filmer (FiTECH-Racing) und dem ADAC Formel 4 Fahrer Laurin Heinrich (im Simracing – Pure Racing Team) einige Fragen gestellt.  
 
 
Interview mit Carsten Filmer
 
Nach der letzten Saison die leider im letzten Rennen etwas unglücklich verlaufen ist (3x ausgefallen ),bist du dieses Jahr bei der Simracing Expo DSFM klarer Titelfavorit nach dem Martin Krönke nicht an den Start geht. Wie gehst du mit dem Druck um?
 
Schlechte Rennen kann es immer mal geben, egal ob am Anfang oder am Ende der Saison. Das gehört zum Rennsport dazu und solche Ergebnis muss man einfach ausblenden. In Summe lief die Saison gut und ich bin auch mit dem 2ten Platz hinter Martin sehr zufrieden. Für die kommende Saison habe ich mir Gunnar mit ins Team geholt und wir werden zusammen an Setups arbeiten. Das hilft natürlich in der Vorbereitung und entlastet.

Wer könnte in Deinen Augen das Ziel Meisterschaft am meisten gefährden?

 
Das Feld war letztes Jahr doch hinter Martin wirklich sehr dicht. Es gibt viele gute Fahrer im Feld und ich hoffe auf ein genauso spannendes Duell wie letzte Saison. Christian Bug könnte wieder sehr gefährlich werden, wenn er sich noch entscheidet mitzufahren, aber auch Laurin Heinrich ist wirklich gefährlich. Er hat ja schon Erfahrungen im echten Rennwagen.
 
 
Aktuell stellt dein Rennstall FiTECH-Racing zwei Fahrzeug, können wir auf weitere Fahrzeuge hoffen? Evtl auch von Heusinkveld Core Motorsport für die du im GT-Bereich unterwegs bist.
 
Da meine eigentlichen Teamkollege im GT Bereich sehr ausgelastet sind, werde ich der einzige Vertreter hier von Heusinkveld Core Motorsport bleiben. Da allerdings Gunnar jetzt mit mir im Team ist, haben wir ein neues Team für die DSFM aufgestellt.
 
 
Was macht gerade den Formel Renault 2.0 so besonders im Formel Bereich bei iRacing?
 
Der FR2.0 ist ein kleines leichtes Rennfahrzeug und sowas schätze ich einfach. Die F1 ist zu kompliziert für einen Laien im Bereich Setup und daher ist die Chancengleichheit im FR2.0 einfach viel höher. Somit werden die Rennen dann auch auf der Strecke und nicht in der Box entschieden.
 
 
Über die letzten Rennen hat man viele Fahrer und deren Rennverhalten kennenlernen können. Dieses Jahr gehen viele Neue Teams an den Start. Könnte diese das Zünglein an der Waage sein und für mehr Unfälle sorgen?
 
Das hängt ganz davon ab wie sich die Fahrer vorher mit dem Auto beschäftigen und auch Zweikämpfe trainieren. In Trainingssessions trainiere ich nicht sehr viel Hotlaps wie viele andere sondern Suche bewusst die Zweikämpfe um auch Kampflinien zu testen und um zu schauen wo man auch sinnvoll überholen kann. Das Auto lässt eigentlich viel zu und mit etwas Zurückhaltung im richtigen Moment kann man auch tolle Duelle haben.
 
Interview mit Laurin Heinrich
 
Du gehst dieses Jahr in der Simracing Expo DSFM für das Pure Racing Team an den Start. Glaubst du die Erfahrungen aus dem realen Formelsport werden dir Vorteile einbringen?
 
Ich könnte mir vorstellen, dass mir der Umgang mit Druck einen Vorteil verschaffen kann und das Durchsetzungsvermögen im Zweikampf. Ich hoffe auch, dass es mir helfen wird, dass ich mich schnell an neue Strecken gewöhnen kann und meinen Speed finden kann.
Also Fahrer in der ADAC Formel 4 hast du dir sicherlich hohe Ziele in der Simracing Expo DSFM gesetzt. Wie sehen die genau aus?
 
Als Erstes habe ich mir natürlich als Ziel gesetzt, die Fahrermeisterschaft zu gewinnen. Aber ein weiteres Ziel ist auch mit meinem Teamkollegen Jonas Wallmeier am Ende der Saison ganz oben in der Teamwertung zu stehen. Außerdem wäre es toll, wenn ich ein bisschen Erfahrung für meine kommende Saison in der ADAC Formel 4 sammeln könnte. Der Spaß soll dabei selbstverständlich nicht vernachlässigt werden.
Wie schätzt du die anderen Fahrer im Feld ein? Welche Fahrer gehören in deinen Augen vor der Saison zu den stärksten?
 
Wie ich bereits in den letzten 2 Rennen der Saison 2016 festellen konnte, wird das FiTECH-Racing Team rund um Gunnar Miesen und Carsten Filmer der Hauptkonkurrent von meinem Teamkollegen Jonas Wallmeier und mir. Jonas zeigte sich ebenfalls in guter Form bei unseren Saisonvorbereitungen. Diese 3 Fahrer werde ich wohl in der kommenden Saison am meisten im Auge behalten müssen. Ein erstes Kräftemessen werden wir am 30.01. in Montreal beim Testrennen sehen.
 
 
Im letzten Rennen 2016 hast du schon gezeigt, dass du mit der Nötigen Aggressivität unterwegs bist. Dürfen wir 2017 genau das selbe von dir erwarten?
 
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich in der 2017er Saison im Sinne der Meisterschaft ein wenig mehr zurückhalten muss, damit ich konstant punkten kann. Dennoch werde ich in der kommenden Saison stets jede Möglichkeit ausnutzen um Ergebnisse auf dem Podium einfahren zu können.
 
 
Wo siehst du den größten Unterschied zwischen Simracing und dem realen Rennsport bzw deren Gemeinsamkeiten?
 
Für mich ist der größte Unterschied, dass man das virtuelle Auto westentlich leichter am Limit bewegen kann. Außerdem ist es auf der realen Strecke nicht möglich so viel zu Fahrtzeit zu bekommen wie in der Simulation und selbstverständlich sind die Kosten im Simracing bei weitem nicht so immens wie in einer ADAC Formel 4 Saison. Erstaunt bin ich darüber, dass man – wie in der echten Saison – die Telemetriedaten 1:1 vergleichen kann und das tatsächlich auch Zeit auf der virtuellen Strecke bringt. Simracing hat desweiteren auch für uns Rennfahrer die wichtige Gemeinsamkeit, dass man die Zweikämpfe sehr realitätsgetreu trainieren kann. Dies war auch der eigentliche Grund, warum ich mich in der DSFM 2016 angemeldet habe.
 
 
 
 
Autor: Manuel Wendel
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