Porsche Klasse sorgt für Hochspannung

Nürburg. Die neue Klasse der AVIA vVLN sorgt schon vor Saisonbeginn für Wirbel: 29 Anmeldungen,  namenhafte Top Teams und enge Competition. Das ist die Cup I Klasse der AVIA vVLN!

 

Im Rahmen der heute stattfindenden Ringfiziert Test-und Einstellfahrten möchte die Redaktion den Fokus auf die neue große Klasse der Serie werfen. Neben dem Titelverteidiger des Pure Racing Teams sind jedoch auch wieder namenhafte Teams am Start: Während Team RSO mit Heusinkveld-CORE Fahrer Nils Koch eine starke Leihgabe erhalten hat, muss der letztjährige Klassensieger PRT einen Rückschlag verdauen: Tom Vallenthini wechselte im Winter zum Spanisch-basierten Team JIM Thrustmasters und wird nun durch Marc Elkemann und Formel 4 Fahrer Laurin Heinrich ersetzt. Das Interview mit dem Team finden Sie hier. Zu den vVLN Experten wie Ringfiziert Simracing, GermanSimracing.de oder Jo-SOFT Simracing gesellen sich aber auch neue nationale und international Teams hinzu: JCL Simracing, ein Team das aufgrund ihres Shops auch behaupten kann, dass es vom Simracing lebt, wird dieses Jahr im Porsche 911 GT3 Cup starten!

 

Letzte Woche wurde das Auto bereits ausgiebig im iRacing Porsche Cup auf der Nordschleife getestet und es kristallisierten sich eine handvoll Favoriten heraus, Doch die damaligen Sprintrennen werden sich grundlegend von den vVLN Rennen unterscheiden, und so können einige Überraschungen auf die Fans warten.

Nürburgring – Spezialist Philipp Schallenberg warnt vor allem vor der physischen Herausforderung: “Der Porsche 911 GT3 Cup ist mental und sportlich gesehen wesentlich anstrengender am Limit zu fahren als der damalige RUF C-Spec. Wir werden in den ersten Rennen eine erhöhte Ausfallquote bei Rennmitte erleben, weil das Auto konstant eine hohe Aufmerksamkeit braucht. Die Teams sollten bei dem losen Heck die Prioritäten aufs Ankommen legen – die Nordschleife macht da keine  Kompromisse”. iRacing-Spezialisten sind von der Qualität des neuen Publikumlieblings jedoch vollständig überzeugt. Das neue Reifenmodell ist nachvollziehbar, das sei Auto immer abfangbar und man könne endlich über die Curbs fahren. Es werden am Renntag Rundenzeiten von knapp unter 8 Minuten erwartet, und so können sich die Fand auch auf Duelle mit manch langsameren GT3 freuen!

 

im Interview mit dem 2016er Klassensieger ist bei Teamchef Florian Woithe ein gewisser Optimismus zu hören: “Mit dem Gedanken „The Show must go on“, werden wir 2017 unseren Titel versuchen zu Verteidigen. Mit den neuen Teamkollegen bin ich sehr zuversichtlich, dass uns dies gelingen wird, auch wenn das RSO Lineup einen starken Fahrer mit Nils Koch gewonnen hat.” Der Grund für diese Stimmung ist kein geringerer als die Teamkollegen, denn mit Laurin Heinrich hat das Team nun einen Formel 4 Fahrer an Bord, und mit Marc Elkemann einen “Nordschleifen – Spezialist”, der zum Beispiel im KIA immer zeigen konnte, “dass er immer ein sehr schneller und fähiger Fahrer ist”.

 

Im Gespräch mit Jo-SOFT Simracing vor dem Porsche Release konnte man eine nun bestätigt Hoffnung vermerken: “Wir erhoffen uns eher ein nachvollziehbareres Fahrverhalten mit dem neuen 911 gegenüber dem C-Spec, da Porsche wohl großen Wert auf eine adequate Umsetzung legt.” Das Team war schon letztes Jahr in der vVLN unterwegs und wird die Klasse mit 2 Fahrzeugen und einem breit aufgestellten Team ordentlich aufmischen: “Da das gesamte Team auf dem gleichen Fahrzeug trainiert und das gleiche/ähnliche Setup fahren, können wir flexibel Fahrer zwischen den Teams austauschen im Falle von Ausfällen. Das sorgt für Sicherheit und natürlich konstantes Punktesammeln.” Jo-SOFT SImracing will in dieser Saison vor allem von der letztjährigen Erfahrung profitieren. Experten gehen davon aus, dass eine Top-10 Platzierung möglich sein wird!

 

Vor Redaktionsschluss erreichte uns noch eine Pressemitteilung des RSO Teams rund um Tino Heuser: Das Porsche Zentrum Willich wird mit dem Team im Rahmen der VLN Meisterschaften eine Partnerschaft eingehen. Insider sehen darin eine Annäherung zum echten Motorsport, da das Porsche Zentrum im Namen von Prosport Performance einige Fahrzeuge in der echten VLN einsetzt.

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