WEC 2015: NEWS, Liveticker, Ergebinisse, Interviews uvm.

Dieses Thema enthält 2 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Tom Keitemeyer vor 4 Jahre .

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     Tom Keitemeyer 
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    Test auf dem Nürburgring: Mindestens zehn Autos kommen
    von Roman Wittemeier

    Die WEC-Teams stellen sich in Deutschland vor: Umfangreiche Testfahrten einen Monat vor dem 6-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring – Kostenloser Eintritt

    (Motorsport-Total.com) – Die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) ist nach dem Saisonhöhepunkt in Le Mans aktuell in einer Sommerpause. Erst am letzten Augustwochenende geht die Jagd nach dem WM-Titel mit dem 6-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring weiter. Die Fans der Szene müssen aber nicht ganz so lange warten, bis die Fahrzeuge wieder rennen. Am 27. und 28. Juli werden mehrere Teams auf dem Nürburgring testen.

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    2009 dominierte Aston Martin mit den Lolas
    das LMS-Rennen auf dem Nürburgring

    Für die zweitägigen Probefahrten haben sich bislang acht Teams mit zehn Autos angemeldet. Die LMP1-Werksmannschaften von Audi, Porsche und Toyota bringen jeweils ein Fahrzeug in die Eifel. Für Audi werden Loic Duval und Lucas di Grassi (Montag) sowie Andre Lotterer und Benoit Treluyer (Dienstag) im R18 e-tron quattro sitzen.

    Hinzu kommt in der LMP1-Klasse der CLM P1/01 von ByKolles, ob Rebellion ebenfalls beim Test fahren wird, ist noch nicht entschieden. Aus der LMP2-Klasse haben sich die Teams KCMG und Morand mit jeweils einem Auto angekündigt, die Amerikaner von ESM werden gleich mit beiden Ligiers auf die Strecke gehen. Die bislang einzigen GT-Autos, die zum Test genannt wurden, kommen von Proton.

    Das deutsche Team aus der GTE-Am-Kategorie wird die beiden Porsche 911 RSR in die Eifel bringen. Das Porsche-Werksteam Manthey wird bereits eine Woche zuvor mit zwei Autos auf dem Nürburgring testen. Es ist davon auszugehen, dass sich in den kommenden Tagen weitere Mannschaften für die Probefahrten anmelden werden. An beiden Tagen darf wegen der Lärmschutzbestimmungen jeweils nur sechs Stunden lang gefahren werden.

    Am 30. August kehrt die Le-Mans-Szene nach sechs Jahren Pause wieder auf den Nürburgring zurück. Im August 2009 gastierte die damalige Le-Mans-Series (LMS) mit einem 38 Fahrzeuge umfassenden Starterfeld beim 1.000-Kilometer-Rennen in der Eifel. Damals siegten Stefan Mücke und seine Aston-Martin-Kollegen Tomas Enge und Jan Charouz im Lola-Aston-Martin. Die Haupttribüne wird an beiden Testtagen für Fans geöffnet sein. Der Eintritt ist frei.

    QUELLE:
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    #217472
     Tom Keitemeyer 
    Teilnehmer

    Hartley kämpferisch: „Jetzt wollen wir die WEC-Krone“
    von Roman Wittemeier

    Nach Platz zwei bei den 24 Stunden von Le Mans rechnet sich Porsche-Pilot Brendon Hartley gute Chancen im Kampf um den Weltmeistertitel in der WEC aus

    (Motorsport-Total.com) – Mit dem zweiten Platz bei den 24 Stunden von Le Mans 2015 haben sich Mark Webber, Timo Bernhard und Brendon Hartley in der WEC-Gesamtwertung deutlich verbessert. Das Trio im Porsche #17 hatte vor dem Highlight an der Sarthe zwar in Silverstone und Spa die Pole geholt, aber diese Ausgangsposition in den Rennen nie in einem Sieg ummünzen könnten. Vor Le Mans hatten Webber/Bernhard/Hartley 17 Zähler auf dem Konto gehabt, nun sind es auf einen Schlag 36 mehr.

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    Brendon Hartley will mit Porsche zum
    WM-Titel in der WEC fahren

    „Es ist eigentlich wie im Märchen. Wir fahren mit Porsche erst im zweiten Jahr auf dem Toplevel der Sportwagen und erreichen einen Doppelerfolg in Le Mans. Das ist ein riesiges Ding“, sagt Brendon Hartley. „Jetzt haben wir Schwung aufgenommen, der auf dem Weg in die weiteren Rennen der WEC-Saison sehr hilfreich sein wird. Unser Fokus liegt nun auf der Meisterschaft. Die doppelten Punkte aus Le Mans haben uns in eine gute Lage manövriert.“

    In der Gesamtwertung führen Lotterer/Fässler/Treluyer (Audi) nach zwei Siegen und dem dritten Rang in Le Mans mit 80 Punkten recht deutlich vor den Porsche-Trios Lieb/Jani/Dumas (57 Punkte) und Webber/Bernhard/Hartley (53). „Wir freuen uns schon auf das Rennen auf dem Nürburgring. Das findet erst Ende August statt. Schade, dass wir noch so lange warten müssen, denn an meine bisherigen Rennen auf dem Nürburgring habe ich beste Erinnerungen.“

    „Außerdem haben wir Timo mit an Bord, der in der Eifel schon fünfmal das 24-Stunden-Rennen gewinnen konnte. Wir nennen ihn fast schon ‚Mister Nürburgring'“, scherzt Hartley. „Mark hatte dort auch schon einige Erfolge mit der Formel 1. Ich denke also, dass wir drei bester Dinge an das kommende Rennen gehen dürfen. Es werden schließlich außerdem sehr viele deutsche Porsche-Fans vor Ort sein, die uns unterstützen“, sagt der Neuseeländer.

    QUELLE:
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    #218096
     Tom Keitemeyer 
    Teilnehmer

    GTE-Pro: Porsche will in der Eifel Heimvorteil nutzen

    Porsche will beim Heimspiel des Manthey-Teams auf dem Nürburgring glänzen – Le-Mans-Sieger Earl Bamber geht für Proton an den Start


    (Motorsport-Total.com) – Wenn die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) am 30. August ihr erstes 6-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring austrägt, ist das auch für den Porsche 911 RSR eine Premiere. Der 470 PS starke Renner aus Weissach, startet zum ersten Mal auf dem anspruchsvollen Eifelkurs. Für das Porsche-Team Manthey ist das ein echtes Heimrennen, denn die Mannschaft von Teamchef Olaf Manthey ist nur einen Steinwurf vom Nürburgring entfernt in Meuspath zu Hause. Im vierten WEC-Rennen der Saison 2015 setzt das Team wie gehabt zwei 911 RSR in der Klasse GTE-Pro ein.

    Auf dem 5,148 Kilometer langen Nürburgring sind für Porsche vier Werksfahrer im Einsatz: Michael Christensen und Richard Lietz teilen sich in der Klasse GTE-Pro den 911 RSR mit der Startnummer 91. Die Franzosen Frederic Makowiecki und Patrick Pilet wechseln sich im Elfer mit der Nummer 92 ab. Zwei Kundenteams starten mit dem 911 RSR in der Klasse GTE-Am: Für Dempsey-Proton sind der US-Schauspieler und Rennfahrer Patrick Dempsey sowie Porsche-Werksfahrer Patrick Long und Marco Seefried am Start. Prominente Verstärkung erhält die zweite Proton-Mannschaft: Auf dem Nürburgring greift Earl Bamber für das Team ins Lenkrad – zusammen mit Christian Ried und Khaled Al-Qubaisi. Der Porsche-Werksfahrer und Le-Mans-Gesamtsieger 2015 vertritt bei diesem Rennen den ehemaligen Porsche-Junior Klaus Bachler.

    [h=3]Stimmen vor dem Rennen:[/h]Frank-Steffen Walliser, Porsche-Motorsportchef: „Der Premiere auf dem Nürburgring fiebern wir alle entgegen. Als deutscher Hersteller begrüßen wir es natürlich, dass die WEC erstmals auch ein Rennen in Deutschland austrägt. Der Nürburgring mit seiner großen Langstreckentradition ist aus unserer Sicht dafür ideal. Motorsportfans in aller Welt verbinden den Eifelkurs mit den legendären 1000-Kilometer-Rennen, außerdem ist es die Hausstrecke von Manthey, was sicherlich kein Nachteil sein wird. Die Tests in den letzten Wochen waren jedenfalls durchaus viel versprechend. Für uns geht es vor allem darum, uns mit einer starken Performance eine möglichst gute Ausgangsposition für die zweite Saisonhälfte zu verschaffen.“

    Marco Ujhasi, Gesamtprojektleiter GT-Werksmotorsport: „Beim Rennen auf dem Nürburgring stehen wir vor zwei großen Herausforderungen. Nach der langen Pause nach Le Mans muss sich das Team auf die neue Aufgabe einstellen und alle Abläufe optimieren. Die zweite Herausforderung ist, wie immer in der Eifel, auf alles vorbereitet zu sein, also für alle Bedingungen die richtigen Reifen zur Verfügung zu haben. Darauf werden wir uns mit unserem Partner Michelin konzentrieren und dann versuchen, im Rennen aus dem Gesamtpaket das Optimum heraus zu holen.“

    Michael Christensen: „Auf dem Nürburgring habe ich 2013 als Porsche-Junior mein erstes Rennen im Porsche-Supercup gewonnen. Jetzt freue ich mich darauf, als Werksfahrer mit dem 911 RSR auf diese anspruchsvolle Rennstrecke zurückzukehren. Was das Wetter betrifft, muss man in der Eifel auch im August auf alles gefasst sein. Doch wir sind gut vorbereitet und sollten in dieser Hinsicht keine Überraschung erleben. Der Nürburgring ist die Hausstrecke von Manthey. Die Jungs haben sich einen Heimsieg verdient.“

    Richard Lietz: „Die Pause nach den 24 Stunden von Le Mans war sehr lang. Jetzt wird es Zeit, dass die Saison wieder Fahrt aufnimmt. Wir freuen uns sehr auf unser Heimrennen. Dass wir mit dem 911 RSR jetzt erstmals ein Rennen auf dem Nürburgring fahren, ist für uns alle eine ganz besondere Motivation. Wir haben seit Le Mans sehr viel dafür getan, damit wir den Sportwagenfans auf dieser legendären Rennstrecke eine gute Show bieten können. Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns das gelingen wird.“

    Frederic Makowiecki: „In Le Mans ist für uns nicht alles nach Wunsch gelaufen. Um so wichtiger ist es jetzt, auf dem Nürburgring eine gute Performance zu zeigen und im Kampf um die Meisterschaft wieder Boden gut zu machen. Die Tests stimmen uns zuversichtlich. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Porsche zum Nürburgring kommen, um uns live in Aktion zu erleben. Wir werden auf dieser anspruchsvollen Strecke alles daransetzen, sie nicht zu enttäuschen.“

    Patrick Pilet: „Ich freue mich, dass wir nach der langen Pause jetzt wieder Rennen fahren. Wir haben auf dem Nürburgring getestet und sind gut vorbereitet. Auch wenn Tests und Rennen zwei paar Stiefel sind, bin ich sicher, dass es unseren Ingenieuren gelingen wird, die gesammelten Erfahrungen umzusetzen und die Performance unseres 911 RSR weiter zu verbessern. Ich mag den Nürburgring. Wir waren dort mit Porsche schon bei den GT-Open immer stark unterwegs.“

    QUELLE:
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    P.S.: Bilder folgen!

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