AVIA DSTM Lauf I, Daytona-Night, Racetalk

Dieses Thema enthält 67 Antworten und 35 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Tobias Czerny vor 3 Jahre .

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  • #222202
     Sebastian Schmitz 
    Teilnehmer

    Ein tolles erstes Event.

    Daytona ist mit seinen Windschattenduellen natürlich eher anfällig dafür, dass es durch die vielen Zweikämpfe zu Zwischenfällen kommt. Meistens ist es aber ratsam die, zurecht hochkochenden, Emotionen über Nacht erstmal abklingen zu lassen bevor man seine Forenposts verfasst. ;-)

    Für mich waren es zwei spannende und spaßige Rennen, die natürlich hauptsächlich durch die Windschatten- und Spritsparspielchen bestimmt waren. Kompliment an Gunnar, war echt spaßig mit dir zu fighten. Ein Sorry an Tobias Czerny für den Zwischenfall am Anfang des zweiten Rennens.

    Großes Lob auch an das Streamingteam und an die Orga. War echt angenehm an einem so gut organisiertem Rennen teilzunehmen. Der Stream war von der Qualität und von den Kommentatoren auf einem echt hohen Niveau. Hat richtig Spaß gemacht ihn nochmal anzuschauen. Wisst ihr wieviele Zuschauer ihr gestern hattet?

    Ein Gruß geht noch raus an meinen Teamkollegen Carsten. Setup war nice. ;-)

    #222204
     Alvin Frauenknecht 
    Teilnehmer

    60-70 Zuschauer im Schnitt.

    Gesendet von meinem K3400 Kühlschrank.

    #222205
     Patrick Richter 
    Teilnehmer
    Simon Ehses wrote:
    Leider hast du mich ne Runde später in der selben Kurve 1 auch gedreht nachdem ich an dir vorbei war. Komischerweise im Stream nix von zu sehen. Ich hab den leichten Schlag gemerkt. Hatte dich kommen gesehen und bin schon die weite Linie gegangen. Hat leider nix genutzt und mein Spruch aufm Heck hat auch nix gebracht.:D:

    Außerdem hast du fast während des gesamten Rennens schwer gelaggt. Nicht nur bei mir. Auch Teamkollege Fabian hat es ebenfalls so gesehen. Was sehr wahrscheinlich an deinem Upload liegt, weil es im Stream wohl sauber bei dir aussah.
    Deswegen würde ich dich bitten, den Upload mal zu checken und eventuell die Upstreamquali zu reduzieren.
    Manchmal war es echt schwer zu bestimmen, wo du jetzt wirklich bist.

    Ohje ohje, tut mir leid was ich hier lesen muss. Es lag leider nicht an meinem Upload (40 Mbit) sondern an meiner CPU-Auslastung.
    Allerdings versuche ich es bis zum nächsten Rennen in den Griff zu kriegen. Ich hab bei euch sicherlich gelaggt, wenn ich massive Ruckler bei iRacing hatte.

    Zu unserer Berührung. Weißt du wann das war? Ich kann mich leider wirklich nicht erinnern und würde es mir gerne mal anschauen.

    Liebe Grüße

    Patrick

    #222209
     Tobias Czerny 
    Teilnehmer

    Zweimal Top 10 :yes:
    Pole im zweiten Rennen :yes:
    wegge****t worden :yes:

    kann so weitergehen , war spaßig.

    Okay, der letzte Punkt muss nicht zwangsläufig wiederholt werden :highly_amused:

    #222215
     Alvin Frauenknecht 
    Teilnehmer

    KLICK

    RENNBERICHT DAYTONA

    Ein packendes und zu jederzeit mehr als spannendes 1. Rennen ging gestern Abend in der Nacht von Daytona zu Ende.
    Wer den Stream am Abend verpasst hat, sollte sich die beiden Rennen noch einmal anschauen,
    denn spektakulärer kann es in einem DSTM Rennen kaum zu gehen.
    Doch beginnen wir der Reihe nach: Insgesamt 80 Fahrer traten zum 20 minütigen Sprintrennen
    an und versuchten ihr Glück in der kurzen Qualifikation. Nach einigen Sicherheitsrunden zeigten
    die Fahrer ihre Leistung auf der Strecke, sodass es besonders im Mittelfeld zu sehr knappen Abständen
    von nur wenigen Sekundenbruchteilen kam. Maximilian Benecke konnte mit einer 1:41,399 seine persönliche Bestzeit
    setzen und verwies Andreas Dirnberger mit knapp 5 Zehnteln Rückstand auf Position 2.
    Nur wenige Tausendstel dahinter reihte sich Patrick Pichler ein, dessen erste Runden aus ungeklärten
    Gründen nicht zählten. Auch Gunnar Miesen lag wiederum nur ein paar Bruchteile von Sekunden hinter Pichler.
    Nachdem die ersten beiden Startreihen ausschließlich von Mclaren MP4-GT3´s gebucht wurden,
    gelang es Sebastian Schmitz im RUF Track von CORE Motorsports, den 5. Platz für sich zu behaupten.
    Der erste BMW im Grid musste sich aufgrund des Top-Speed Nachteils mit dem 14. Platz zufrieden geben,
    Fahrer hier: Jörn Jens von Coanda Simsport. Insgesamt schafften es 5 Fahrer nicht,
    eine saubere Runde zu treffen und mussten somit im 2. Grid von ganz hinten starten.
    Ein besonderes Augenmerk werden wir später auf einen dieser Fahrer, nämlich Patrick Wolf, legen.
    Nachdem alle Fahrer ihren Platz in der Startaufstellung eingenommen hatten sprangen die Ampeln auf
    Grün um und das Rennen nahm seinen Lauf. Aufgrund der leicht erhöhten Fahrbahn auf der rechten Seite
    kam es bei einigen Startern zu ungewollten Drehern, die in einer größeren Kollision endeten. Leider bedeutete
    dies schon zu Beginn der ersten Runde das Aus für einige Fahrer.
    An der Spitze gab Benecke die Pace vor Patrick Pichler an, der vom schlechten Start Dirnbergers profitierte.
    Er musste neben seinem Pure Racing Team Kollegen auch noch Miesen und Schmitz vorbeiwinken und fiel
    somit auf Position 5 zurück. Während sich das Feld im Infield deutlich löste, schob es sich auf den langen
    Vollgaspassagen wieder zusammen: Ein Bild, dass sich durch beide Rennen zog und die Spannung so aufrecht erhielt.
    Während es an der Spitze kaum zu Überholmanövern kam und alle auf einen Fehler des Vordermanns warteten,
    gab es im mittleren Teil des Feldes viele Zwei- oder auch Dreikämpfe. Es bildeten sich kleiner Gruppen aus 3-6 Fahrern,
    die gegenseitig versuchten, sich das Leben schwer zu machen. Kurz vor dem Ende nutzte Pichler seine
    Chance und zog aus dem Windschatten an Benecke vorbei. Zu diesem Zeitpunkt wussten sowohl die Fahrer
    als auch die Zuschauer, dass es zu einem spannenden Finish kommen wird. Nach 12 Rennrunden kam es dann
    bei allen darauf an, die letzte Schikane so gut wie nur möglich zu erwischen. Vorne gelang dies Maximilian Benecke nicht einwandfrei,
    so dass er auf dem folgenden Oval nicht genug Zeit gut machen konnte.
    Der Vorsprung von vier Zehnteln sank zwar auf nur 0,030 Sekunden, aber dennoch hinderte dies Pichler nicht daran,
    den ersten Sieg im Jahr 2016 in der AVIA DSTM nach Hause zu fahren.
    Dicht gefolgt komplettierte Gunnar Miesen vom Piranha GT Team das Podium vor Sebastian Schmitz.
    Direkt dahinter wurde es noch einmal eng: Dirnberger und Wallmeier wollten es dem ersten Pure Racing Team
    gleich machen und bereiteten sich ebenfalls auf ein Fotofinish vor. Auch hier zog Jonas Wallmeier mit einem
    Rückstand von nur 0,030 Sekunden den Kürzeren und überlies somit Rang 5 an Dirnberger.
    Die ersten 6 lagen nur innerhalb von 2 Sekunden. Dahinter reihten sich Ronny Fantini und Tobias Czerny ein,
    die somit die Top 8 vervollständigten. Ähnlich verlief es auch im 2. Grid, wo Felix Bluem am Ende nur vier Zehntel vor Patrick Wolf stand,
    der das Rennen von ganz hinten starten musste und eine klasse Aufholjagt ablieferte.
    Christoph Magg war der dritte Glückliche, der zusammen mit den beiden im zweiten Rennen im ersten Grid an den Start gehen durfte.
    Auch hier lagen die ersten fünf Fahrer nur innerhalb von 2 Sekunden.

    Kommen wir nun zum Hauptevent am Abend, dem 60 minütigen Hauptrennen:
    Mit Position 8 im Sprintrennen sicherte sich Czerny die Pole Position für das zweite Rennen und führe das Feld somit über die Strecke.
    Auch wenn die Fahrer in der ersten Kurve kaum Platz hatten, verlief alles komplett reibungslos und
    es kam neben ein paar Kontakten zu keinen größeren Schäden. Hier darf ruhig einmal der Hut gezogen werden.
    An der Spitze hielt sich Czerny für wenige Runden, bis er sich in Turn zwei beim Anbremsen drehte und einige Positionen abgeben musste.
    Es entstand ein deutliches Zurückhalten bei der Top 8, da niemand die Führung übernehmen wollte.
    Die meisten Fahrer waren besonders darauf aus, so viel Sprit wie möglich zu sparen,
    um ihre Gegner beim anstehenden Boxenstop überholen zu können. Es erbarmte sich nach wenigen Runden Gunnar Miesen,
    der dann aus dem Windschatten an Sebastian Schmitz vorbeizog. Zu dieser Zeit befanden sich Benecke,
    Pichler, Dirnberger und Wallmeier in direkter Schlagdistanz zum Führungsduo. Während Pichler des Öfteren versuchte,
    seinen Teamkollegen in Kurve 1 zu überholen, ging es im restlichen Feld nicht wirklich gesitteter zu.
    Nach 19 Runden mit spektakulären Windschatten-Duellen nutzte Maximilian Benecke die Gunst der Stunde
    und bog mit über 260 km/h in die Boxengasse ab. Die direkten Konkurrenten an der Spitze fuhren allesamt
    weiter und känpften im Anschluss sogar um die Positionen. Nur eine Runde später mussten Schmitz und Pichler an die Box
    und lieferten sich sogar in der Pit Lane ein kleines Gerangel. Patrick stand viel kürzer und fuhr somit deutlich vor Schmitz
    wieder aus der Box heraus. Benecke behauptete aber die Position mit etwa 1,5 Sekunden vor seinem Teamkollegen.
    Deutlich später an die Box gingen sowohl der bis dato Führende Gunnar Miesen als auch Dirnberger und Wallmeier.
    Miesen fiel nach dem Boxenstop mit mehr als 5 Sekunden Rückstand auf Platz 3 zurück und hatte Wallmeier direkt im Schlepptau.
    Es bahnten sich erneut spannende Zweikämpfe bis zur letzten Runde an.
    Während dem Überrunden kam Pichler Schrittweise an seinen Teamkollegen ran und nutzte wie zuvor in Rennen 1 die Chance,
    um Benecke zu überholen. Doch beide wussten genau, dass es nur auf die letzte Schikane vor der Start-Ziel Geraden ankommen wird.
    Während der letzten Runden kämpfte sich Patrick Wolf, der das erste Rennen in Grid 2 auf Platz 2 beendete
    weit nach vorne bis auf Platz 10. Er machte somit insgesamt 65 Plätze gut. Abgesehen von der Qualifikation eine beachtliche Leistung.
    Doch zurück zum Führungsquartett. Die letzte Runde nahm ihren Lauf und kurz vor der Schikane setzte sich
    Maximilian Benecke neben Patrick Pichler, um besser herausbeschleunigen zu können. Diesmal waren es keine 4,
    sondern nur 2 Zehntel. Mitten im Oval zog Benecke raus, setzte sich neben Pichler und mit dem bloßen Auge war es kaum zu erkennen,
    dass Maximilian Benecke die Nase am Ende um 0,019 Sekunden vorne hatte. Die Revenge war somit gelungen.
    Gleichzeitig fuhren die Jungs natürlich auch den Doppelsieg in der Teamwertung ein.
    Aber dahinter war das Rennen noch nicht entschieden. Wallmeier kam ebenfalls sehr gut aus der Schikane heraus
    und verringerte den Abstand zum Vordermann Miesen in großen Schritten. Am Ende lag Jonas Wallmeier mit nur 0,012 Sekunden
    vorn und stand somit auch auf dem Treppchen. Miesen konnte mit diesem Pech nur den 4. Platz ins Ziel tragen.
    Dahinter fuhren nun noch Schmitz auf P5 und Dirnberger auf P6 durchs Ziel. Tobias Czerny konnte trotz seines Drehers das Rennen
    noch auf Platz 7 beenden, gefolgt vom Dreierpack Kiermeier, Denker und Wolf, womit die Top 10 vollständig ist.
    Natürlich möchten wir auch noch das Podium des zweiten Grids erwähnen. Hier gewann Sascha Landgraf ebenfalls
    durch ein Fotofinish und mit nur 0,037 Sekunden Vorsprung vor Marcel Tie. Nur eine Sekunde dahinter lag Lennart Kaiser.

    Spannender als diese beiden Rennen kann man es sich kaum vorstellen.
    Doch in den nächsten Rennen wird das Feld wohl noch weiter zusammen stehen,
    wenn die Fahrer des BMW’s nicht mehr durch ihren Top-Speed Nachteil behindert werden.
    Freut euch auf weitere spannende Rennen in der AVIA DSTM 2016/1.

    #222218
     Christoph Magg 
    Teilnehmer

    Qualifying
    Eigentlich habe ich eine ganz ordentliche Runde erwischt, trotzdem habe ich knapp das 1. Grid verpasst. Im 2. Grid bedeutete das Startplatz 3 für mich.

    Sprintrennen
    Gleich in den ersten Runden konnte ich die beiden BMWs vor mir überholen und Führungsrunden sammeln. Dann kamen allerdings zwei McLaren von hinten, die im Oval-Teil aus dem Windschatten ganz entspannt an mir vorbeigefahren sind. In den letzten Runden ging es also darum zumindest P3 zu halten. In einem sehr fairen Fight mit Pawel hatte ich am Schluss die Nase vorne. Ganz großes Lob an Pawel! Das war großes Racing, nach dem ersten Rennen war ich schon völlig fertig ;)

    Hauptrennen
    Mit Platz 3 bin ich also aufgestiegen in das 1. Grid und durfte dort von ganz hinten starten (P43). In den ersten Runden bin ich mehr hinter dem Feld gerollt als gefahren. Nachdem sich alles sortiert hatte, ging es für mich langsam nach vorne. Natürlich konnte ich vor allem von den Fehlern der anderen profitieren, weil ich selbst fehlerfrei durchgekommen bin.
    Bei meinem Boxenstopp habe ich nur leider meine Box übersehen, weil das Lollipop-Männchen direkt an der Boxeneinfahrt stand. Etwas verwirrt habe ich eine Ehrenrunde gedreht und im zweiten Anlauf meine Box gefunden. Wie ich schon mitbekommen habe, war ich damit nicht der einzige. Beruhigt mich ein bisschen…
    In den letzten Runden konnte ich noch ein paar Plätze gut machen, so dass ich insgesamt von meiner Startposition 20 Plätze gewonnen und schließlich auf P23 die Ziellinie überquert habe.

    Fazit
    Für mich ein gelungener Einstand bei SRD. Ich bin auf der Strecke nur sehr fairen Fahrern begegnet und hatte gute Fights. Jetzt heißt es weiter fleißig trainieren, damit ich mir beim nächsten Mal den Umweg über das 2. Grid vielleicht sparen kann. Und ich werde mir in Zukunft besser merken, wo mein Lollipop-Männchen steht :)

    #222231
     Simon Ehses 
    Keymaster
    Patrick Richter wrote:
    Ohje ohje, tut mir leid was ich hier lesen muss. Es lag leider nicht an meinem Upload (40 Mbit) sondern an meiner CPU-Auslastung.
    Allerdings versuche ich es bis zum nächsten Rennen in den Griff zu kriegen. Ich hab bei euch sicherlich gelaggt, wenn ich massive Ruckler bei iRacing hatte.

    Zu unserer Berührung. Weißt du wann das war? Ich kann mich leider wirklich nicht erinnern und würde es mir gerne mal anschauen.

    Liebe Grüße

    Patrick

    Hallo Patrick,
    ich hab gerade nochmal ins Replay geschaut. Es war an der Timecodestelle 14:57. Im Replay sieht es aus als hätte es keine Berührung gegeben, aber wenn man ganz genau hinschaut und es ganz langsam abspielt sieht man nen kleinen Zucker von deinem Auto. Wahrscheinlich hast du in dem Moment leicht gelaggt und der Netcode hat sein übriges getan. Von daher von meiner Seite vergessen und vergeben.:flag_of_truce:
    War halt nur sehr ärgerlich, auch weil es ne Runde vorher an der selben Stelle ne Berührung mit nem anderen Fahrer gab.

    Wegen deinem Lagging. Vielleicht die Webcam weglassen, vielleicht hilft das schon. Oder es lag doch an Daytona. Hatten anscheinend mehrere Frameprobleme. Selbst bei mir hat es einmal in Rennen 2 so gelaggt das alle weg waren. Ich kann dir aber beim beten Willen nicht sagen, voran es lag. Hab das ab und zu mal, aber dann ordentlich.

    #222242
     Tobias Czerny 
    Teilnehmer
    Alvin Bradaric wrote:
    KLICK

    RENNBERICHT DAYTONA

    An der Spitze hielt sich Czerny für wenige Runden, bis er sich in Turn zwei beim Anbremsen drehte und einige Positionen abgeben musste…

    nette Zusammenfassung Alvin :good:
    aber ganz ohne Fremdeinwirkung hab ich mich ja nicht von Platz 1 gedreht, siehe mein Post oben ;)

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