24H de la Sarthe – 11.06.-15.06.2014

Dieses Thema enthält 22 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Michael.Arens vor 5 Jahre .

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  • #187392
     Tom Keitemeyer 
    Teilnehmer

    24H Le Mans 2014: Vorbericht

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    WEC: FIA und ACO verlängern Vertrag

    (Motorsport-Total.com) – Die Organisation und Vermarktung der der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) wird drei weitere Jahre in den Händen der Le-Mans-Endurance-Management (LMEM) liegen. Der Automobile Club de l’Ouest (ACO) und der Automobil-Weltverband (FIA) haben am Samstag vor dem Start des 24-Stunden-Rennens einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet.

    „In den ersten drei Jahren gab es eine fantastische Entwicklung in der WEC“, lobt FIA-Präsident Jean Todt. ACO-Boss Pierre Fillon ergänzt: „LMEM-Geschäftsführer Gerard Neveu und sein Team haben tolle Arbeit geleistet.“ Todt und Fillon betonten, dass man den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen werde, dabei vor allem die privaten Teams mehr in den Fokus rücken sollen.


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    #206405
     Tom Keitemeyer 
    Teilnehmer

    Webber „kein großer Fan“ von TecPro-Barrieren


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    Mark Webber hofft, dass er
    die TecPro-Barrieren nicht
    auf Funktion testen muss

    (Motorsport-Total.com) – Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans werden dieses Jahr aus Sicherheitsgründen erstmals die neuartigen TecPro-Barrieren eingesetzt. Dabei handelt es sich um einen Kunststoff-Aufprallschutz mit Knautschzone (siehe Foto), der besseren Schutz bieten soll als Reifenstapel und auch praktischer ist. Denn nach einem Crash mit viel Energie muss man nicht erst dutzende herumliegende Reifen einsammeln.

    Aber auch die TecPro-Barrieren haben ihre Schwachstellen: „Die TecPro-Barrieren sind gut, aber ich bin kein großer Fan, um ehrlich zu sein“, sagt Porsche-Werksfahrer Mark Webber. „Ich habe in der Formel 1 beides ausprobiert, und mir waren die Reifenstapel ehrlich gesagt lieber, zum Beispiel bei meinem Salto in Valencia. Da waren die Reifen sehr gut. Sie sagen, dass die TecPro-Barrieren besser sind, aber das hängt von der Art und vom Winkel des Unfalls ab.“

    Grundsätzlich begrüßt der ehemalige Red-Bull-Pilot aber, dass seit dem tödlichen Unfall von Allan Simonsen im vergangenen Jahr die Anstrengungen, Le Mans sicherer zu machen, intensiviert wurden: „Zuerst einmal ist es klasse, dass sie etwas für die Sicherheit unternehmen. Ich sage absolut nicht, dass sie die TecPro-Barrieren dort wegnehmen sollen. Es geht um den richtigen Mittelweg“, sagt Webber. Grundsätzlich höre das Lernen in diesem Bereich nie auf.


    Das Vermächtnis von Allan Simonsen

    Dass im Motorsport häufig etwas Tragisches passieren muss, damit etwas für die Sicherheit unternommen wird, ist leider Tatsache. So gesehen hat Simonsen ein Vermächtnis hinterlassen: „Nach dem vergangenen Jahr wurden viele Dinge angesprochen“, meint etwa Porsche-Werksfahrer Neel Jani und nennt Alexander Wurz als einen, der sich besonders für mehr Sicherheit einsetzt. Und auch Audi-Routinier Tom Kristensen sagt über das Rennen 2013: „In solchen Situationen ist klar, dass Druck auf den Veranstalter wirkt.“



    Dass Le Mans immer gefährlich bleiben wird, ist seiner Meinung nach unausweichlich, denn: „Der ACO besitzt nur einen kleinen Teil der Rennstrecke, daher können sie nur da hundertprozentig rational handeln“, so Kristensen. Das Austauschen der Reifenstapel an einigen der gefährlicheren Passagen begrüßt er aber: „Die TecPro-Barrieren sind herzlich willkommen“, sagt Kristensen und wittert Verbesserungspotenzial: „Die Rennstrecke selbst ist seit vielen Jahren fast gleich geblieben.“

    Kristensen freut sich, dass etwas unternommen wird


    „Vor der Strecke als Herausforderung sollte man auch Respekt haben, aber Sicherheits-Verbesserungen wie die TecPro-Barrieren sind herzlich willkommen“, meint er. „Aber wir dürfen bei der schwierigsten Rennstrecke der Welt nie überreagieren, damit die Tradition von Le Mans nicht zerstört wird. Le Mans ist ein hartes Rennen, bei dem Fehler irgendwie bestraft werden müssen. Aber an gefährlichen Stellen sind die TecPro-Barrieren statt Reifenstapeln natürlich herzlich willkommen. Das ist auch eine Frage des Geldes.“

    Bei einer Streckeninspektion durch Motorsport-Total.com haben die neuen TecPro-Barrieren vor allem eine Schwachstelle gezeigt: Am jeweils hinteren Ende muss, um den Kunststoff-Aufprallschutz zu fixieren, ein Metallpfeiler in den Boden gerammt werden. Wenn ein Auto mit hoher Geschwindigkeit und in einem spitzen Winkel in die TecPro-Barrieren rauscht, zum Beispiel in den Porsche-Kurven, könnte dieser Metallpfeiler ein Sicherheitsrisiko darstellen.

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    Hinter der TecPro-Vorderseite
    dienen nach wie vor
    Reifenstapel als Knautschzone

    Aber die meisten Fahrer bewerten TecPro positiv, auch wenn sie die Barrieren im Grunde genommen nie in der Praxis „ausprobiert“ haben. „In den schnellen Kurven, eingangs Porsche, werden die schon gut sein“, gibt etwa Jani zu Protokoll. „Lapierre ist bei seinem Abflug unter die Reifenstapel reingerutscht. Das sollte mit den TecPro nicht mehr passieren. Aber was besser ist? Keine Ahnung. Möchte ich auch nicht unbedingt rausfinden…“


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    #206406
     Alvin Frauenknecht 
    Teilnehmer

    Danke Tom,

    gibt es eigentlich eine Liste wann und wo Live übertragen wird im FreeTv oder via Livestream?

    Gruß

    #206408
     Tom Keitemeyer 
    Teilnehmer

    GTE-Pro-Vierkampf: Wer hat noch ein Ass im Ärmel?
    In der GTE-Pro-Szene schieben sich die Werksteams gegenseitig die Favoritenrolle zu: Das große Versteckspiel endet tatsächlich erst im Rennen


    (Motorsport-Total.com) – Während die besten Fußballteams derzeit in Brasilien um die Weltmeisterschaft kämpfen, treten Deutschland, Italien, Großbritannien und die USA im französischen Le Mans zu einem ganz anderen Wettbewerb an. In der GTE-Pro-Klasse kämpfen die Werksteams von Porsche, Ferrari, Aston Martin und Corvette um den Erfolg beim 24-Stunden-Rennen. Es zeichnet sich ein Vierkampf ab, bei dem die Favoritenrolle nicht eindeutig vergeben ist. Alle Teams hielten sich in den Trainings zurück, das Qualifying bot aufgrund zahlreicher Unterbrechungen kein realistisches Bild.
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    Viele Konkurrenten halten
    Aston Martin für den Favoriten
    in Le Mans

    „Der Aston Martin kann wahrscheinlich immer noch viel zulegen. Bei uns war hingegen schon am Mittwochabend alles voll aufgedreht. Qualifyingmodus: wenig Sprit, Motorleistung auf Maximum – alles was geht“, sagt Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister. „Die Rundenzeit war immerhin auf dem Niveau des Vorjahres, obwohl die letzte Schikane die Strecke langsamer macht und unser Auto schlechter eingestuft ist. Es war schon okay.“

    Porsche geht mit den beiden 911 RSR von den GTE-Pro-Plätzen sechs (Holzer/Makowiecki/Lietz) und sieben (Bergmeister/Pilet/Tandy) in das Rennen. Das war anders geplant, aber die Zwischenfälle am Donnerstagabend machten Zeitenverbesserungen schwierig, zudem ein technischer Defekt an der Startnummer 91. „Man muss schon zusehen, dass man im Qualifying recht weit nach vorne kommt. Es ist wichtig, dass im Rennen der Abstand nach vorn nicht zu groß wird, denn sonst besteht die Gefahr, dass du bei einer Safety-Car-Phase in der zweiten Gruppe landest“, schildert Bergmeister.


    40 Prozent Regenwahrscheinlichkeit zum Rennstart


    Porsche hat das große 24-Stunden-Rennen im vergangenen Jahr gewonnen. Wird eine Wiederholung möglich sein? Dies lässt sich kaum einschätzen, weil die Performance des 911ers stark von den Bedingungen abhängt. Die Stuttgarter beten für Regen, den es pünktlich zum Rennstart womöglich wirklich geben wird. Bei Nässe kann der Porsche seine konzeptionellen Vorteile voll ausspielen. Die Chancen steigen mit dem Feuchtigkeitsgrad.

    „Aston Martin wird wohl stärkste Kraft sein, Ferrari erwarte ich auf einem ähnlichen Niveau wie wir“, meint Richard Lietz beim Blick auf die Konkurrenten. „Die Corvette kann ich nicht richtig einschätzen. Mit dem neuen Auto und dessen Einstufung müssten sie ungefähr so schnell sein wie Aston Martin, aber das haben sie bisher überhaupt nicht gezeigt. In der Theorie haben sie vielleicht sogar das beste Paket. Aston Martin sollte so ungefähr eineinhalb Sekunden vor uns sein.“

    „Der Aston Martin hat seit dem Testtag offenbar irgendwie ein bisschen Speed gefunden“, schmunzelt Porsche-Kollege Marco Holzer. Beim offiziellen Vortest hatte die britische Werksmannschaft mit dem Vantage V8 ein übles Spiel gespielt. Man hielt dermaßen viel Performance zurück, sodass man langsamer agierte als im Vorjahr. „Corvette hat wahrscheinlich auch noch nicht alles gezeigt“, erwartet Holzer auch von der amerikanischen Konkurrenz noch einen Sprung.
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    Porsche möchte den Gegnern
    in Le Mans gern wieder das
    Heck zeigen

    „Es wird in diesem Jahr in unserer Klasse ganz eng zugehen, aber wir sind besser vorbereitet als jemals zuvor“, zeigt sich Aston-Martin-Teamchef John Gaw zuversichtlich. Die Briten wurden günstig eingestuft, die Erhöhung der maximalen Bodenfreiheit fällt weniger ins Gewicht. „Die Fahrer werden eine wichtige Rolle spielen“, meint Gaw, „und wir sind mit dem Trio Mücke/Turner/Senna in der Startnummer 97 sicherlich bestens besetzt.“


    Was kann die neue Corvette?


    Auf ein starkes Trio im Cockpit kann auch AF Corse setzen. Gimmi Bruni, Toni Vilander und Giancarlo Fisichella kennen den 458 Italia seit vielen Jahren. Mit der Pole-Position konnte man sich die beste Ausgangsposition sichern. „Wir sind gut aufgestellt. Die Pole ist ein ganz nettes Zeichen, bedeutet für das Rennen aber noch gar nichts“, meint Bruni. „Ich denke aber schon, dass wir an der Spitze mitfahren können.“ Das Potenzial des Schwesterautos, in dem Pierre Kaffer als Ersatz für den verunfallten James Calado zum Einsatz kommt, lässt sich bislang kaum ausmachen.

    Bleibt also die Corvette als große Unbekannte. Der US-Dampfhammer ist nicht in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) im Einsatz, man trifft also nur in Le Mans auf die Konkurrenz aus Europa. Es gibt bislang keine realistischen Vergleiche. Nur einen Einstufungstest in Ladoux, bei dem die Corvette recht gut wegkam. Die neue C7 ist schnell und effizient. Die Amerikaner haben die Direkteinspritzung entdeckt, die bislang Ferrari oft entscheidende Vorteile bot.

    „Das Auto ist nicht nur auf den Geraden schneller, sondern auch in den technisch anspruchsvollen Passagen besser ausbalanciert“, beschreibt Jordan Taylor, der das Potenzial mit einem guten Longrun am Mittwochnachmittag andeuten konnte. „Wo wir genau stehen, ist schwer zu sagen. Ich würde aber sagen, wir sind auf jeden Fall bei der Musik – in der Nähe der Spitze.“ Taylors Teamkollege Antonio Garcia konnte das Auto mit der Startnummer 73 auf Platz zwei stellen.

    „Wir haben im Vergleich zum Vorjahr einen großen Schritt gemacht“, ist sich Markenkollege Jan Magnussen sicher. „Das neue Auto ist einfach in allen Bereichen besser – Aero, Power, Fahrbarkeit, Spritverbrauch. Alles ist neu und besser. Ich glaube, wir sind gut aufgestellt. Wir wissen, dass wir besser sind als im vergangenen Jahr. Jetzt warten wir mal, bis jemand seine Karten aufdeckt und dann schauen wir mal, was wir ausrichten können.“


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    #206410
     Tom Keitemeyer 
    Teilnehmer
    Alvin Bradaric wrote:
    Danke Tom,

    gibt es eigentlich eine Liste wann und wo Live übertragen wird im FreeTv oder via Livestream?

    Gruß

    Da müsste ich nachschauen aber laut meinen bisherigen Informationen Wird ab 14:15Uhr bei Eurosport Übertragen Live ab 16:30Uhr bis 18:30Uhr läuft dann Tennis und ab da erstmal LeMans zwischen durch dann aber noch das 24Minuten Magazin

    Zusammenfassung:

    14:15Uhr Live von Circuit de la Sarthe – Eurosport
    15:00Uhr Rennstart Live – Eurosport
    16:30Uhr Tennis – Eurosport
    16:30Uhr Live Rennen – Eurosport 2
    18:30Uhr Live Rennen – Eurosport
    23:30Uhr Fußball: Copacabana – Eurosport
    23:30Uhr Live Rennen – Eurosport 2
    00:00Uhr 24 Minuten von LeMans – Eurosport
    00:30Uhr Live Rennen – Eurosport
    08:30Uhr Fußball – Eurosport
    08:30Uhr Live Rennen – Eurosport 2
    08:45Uhr 24 Minuten von LeMans – Eurosport
    09:15Uhr Live Rennen – Eurosport
    15:00Uhr Live Renne Ende & Siegerehrung – Eurosport
    15:15Uhr 24 Minuten von LeMans – Eurosport

    #206411
     Tom Keitemeyer 
    Teilnehmer

    Nächsten NEWS um 16:30Uhr Wärend der Tennis Pause
    von
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    #206412
     Tom Keitemeyer 
    Teilnehmer

    24H Le Mans 2014: News #1

    Nissan ZEOD: Meilenstein im Warmup, früher Ausfall im Rennen


    (Motorsport-Total.com) – Der mit jeder Menge PR-Vorschusslorbeeren angetretene Nissan ZEOD RC musste bei den 24 Stunden von Le Mans schon nach rund einer Stunde endgültig die Segel streichen. Technische Probleme bedeuteten das Aus für die von Lucas Ordonez, Wolfgang Reip und Satoshi Motoyama pilotierte „Elektrorakete“. Im vorangegangenen Warmup hatte der ZEOD Geschichte geschrieben: Als erstes Fahrzeug überhaupt legte er eine komplette Le-Mans-Runde (13,629 Kilometer) rein elektrisch angetrieben zurück.

    Dass der ZEOD im Rennen als erstes der 55 gestarteten Fahrzeuge ausfiel, überrascht aber nur bedingt. Zählt man Freies Training, die drei Qualifying-Sitzungen, Warmup und Rennen zusammen, hat es der Experimentalbolide auf gerade einmal 39 Runden gebracht. Der Ausfall im Rennen ist nach ersten Erkenntnissen nicht auf den Elektroantrieb zurückzuführen.

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    #206414
     Tom Keitemeyer 
    Teilnehmer

    Porsche bekommt erste Probleme

    Porsche leidet früher als gedacht unter technischen Problemen: Ein Auto mit defekter Benzinpumpe, das andere phasenweise ohne Boost

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    Der Porsche von Jani/Lieb/Dumas
    stand lange Zeit in der Box

    (Motorsport-Total.com) – Porsche ist mit der Gewissheit in die 24 Stunden von Le Mans gestartet, dass man im Verlauf des harten Langstreckenrennens durchaus mit technischen Gebrechen am brandneuen 919 Hybrid rechnen muss. Dass allerdings diese Probleme bereits nach nicht einmal einer Rennstunde auftreten, kommt für alle doch überraschend. Die beiden Porsches haben sich aus unterschiedlichen Gründen aus der Spitzengruppe verabschiedet.

    Fast 15 Minuten verloren Jani/Lieb/Dumas wegen eines Fehlers im Benzinsystem. Der Schweizer Neel Jani, der in der Frühphase das Tempo der Spitze hatte mitgehen können, rollte nach rund einer halben Stunde plötzlich sehr langsam zurück zur Box – offenbar funktionierte nur noch der elektrische Antrieb. In der Garage tauschte man am Auto mit der Startnummer 14 einige Teile des Treibstoffsystems und schickte Jani mit fünf Runden Rückstand wieder auf die Bahn.

    Das Schwesterauto von Timo Bernhard rollt derzeit auf dem sechsten Rang. Der Ex-Le-Mans-Sieger musste früh im Rennen etwas abreißen lassen. Der Grund: Am Porsche mit der Startnummer 20 gab es keinen Boost. Erst nach einem Reset des Hybridsystems stand wieder die volle Leistung zur Verfügung. Bernhard hat nach einer Stunde rund 40 Sekunden Rückstand auf den führenden Toyota von Aexander Wurz.


    Perfektes Timing: Corvette-Pilot Garcia ist Vater


    (Motorsport-Total.com) – Corvette-Pilot Antonio Garcia kann die 24 Stunden von Le Mans entspannt in Angriff nehmen. Seine Befürchtungen, dass seine Ehefrau das erste gemeinsame Kind ausgerechnet am Renntag auf die Welt bringen könnte, haben sich nicht bestätigt. Irene Garcia brachte am späten Donnerstagabend in Spanien ein gesundes Mädchen zur Welt.

    „Es war perfektes Timing. Sie erblickte das Licht der Welt direkt nach dem Qualifying“, strahlt Antonio Garcia in der Startaufstellung. „Ich bin sofort nach Paris gefahren, habe einen Flug nach Hause genommen und ein paar Stunden mit der Familie verbracht“, so der frischgebackene Vater, der das 24-Stunden-Rennen zusammen mit Jan Magnussen und Jordan Taylor von Startplatz zwei in der GTE-Pro-Klasse in Angriff nimmt.

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    #206415
     Tom Keitemeyer 
    Teilnehmer

    Le Mans 2014: Allan Simonsen schaut aus dem Himmel zu


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    Allan Simonsen verunglückte 2013 in der Tertre Rouge tödlich


    (Motorsport-Total.com) – „Wir sind sicher, dass er uns an diesem Wochenende beobachtet“, sagt Young-Driver-AMR-Teamchef Jan Struve vor dem Start der 24 Stunden von Le Mans. Gemeint ist Allan Simonsen, der im vergangenen Jahr bei einem tragischen Unfall in Tertre Rouge ums Leben gekommen war. Das Starterfeld des Langstreckenklassikers gedenkt am heutigen Tag dem sympathischen Dänen. „Wir treten an diesem Wochenende in Gedenken an Allan Simonsen an“, sagt Struve, der Simonsens Teamchef war.

    „Allan war ein super Bursche, ein sehr zurückhaltender und bodenständiger Mensch. Er hatte eine tolle junge Familie, und seine Leistungen waren sehr gut. Ich bin sicher, dass er im Motorsport eine lange Zeit erfolgreich bei Werksteams unterwegs gewesen wäre. Es war sehr, sehr traurig“, erinnert sich Simonsens Landsmann und Freund Tom Kristensen. „Es waren sehr unglückliche Umstände. Vor ihm haben einige gelupft, und darauf musste er reagieren. Es war nicht sein Fehler. Er war überrascht, dass nach der Kurve jemand bremst, und dann hat er das Auto verloren.“

    Der Simonsen-Unfall war Anlass für weitere Verbesserungen an der Streckensicherheit. AF-Corse-Pilot Gianmaria Bruni, Ex-Audi-Werksfahrer Emanuele Pirro und „Mister Le Mans“ Tom Kristensen arbeiteten eng mit dem ACO zusammen. „Wir sind bei einem Audi-Event die Rennstrecke abgelaufen und haben mit Vincent Beaumesnil (ACO-Sportchef; Anm. d. Red.) über die Änderungen gesprochen. Das war im April, und da denkt man natürlich über Allan nach“, sagt Kristensen.


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    #206417
     Tom Keitemeyer 
    Teilnehmer

    Live-Ticker Le Mans 24: Crash zwischen Audi & Toyota!

    Alexander Wurz verschafft Toyota zu Beginn eine ordentliche Führung in Le Mans, während Porsche mit der Benzinzufuhr zu kämpfen hat – Stündliche Zeitentabelle



    16:25 Uhr [h=3]Leichter Regen?[/h] Laut Streckenmonitor hat es bei MP18 leicht zu regnen begonnen. Davon können wir bei Start und Ziel noch nichts erkennen, aber gerade kommt die Einblendung: „Wet Race“.



    16:38 Uhr [h=3]Keine Freude bei Audi[/h] Eine Kollision während einer Safety-Car-Phase, das sollte es eigentlich nicht geben. Sieht man bei Audi auch so.


    16:42 Uhr [h=3]Riesenenttäuschung bei Lotterer[/h] Für Andre Lotterer ist der Traum vom Le-Mans-Sieg wohl ausgeträumt. Das realisiert er in diesem Augenblick. Die ganze harte Arbeit eines Jahres war damit umsonst. Und das schon nach nicht einmal zwei Stunden.


    16:44 Uhr [h=3]Bonanomi steigt aus[/h] Während der Toyota #8 die Box erreicht, steigt Marco Bonanomi aus dem Audi #3 aus. Das war’s. Die Enttäuschung steht ihm sicher ins Gesicht geschrieben, das er aber weiterhin unter seinem Helm versteckt. Ist vielleicht auch besser so im Moment.

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    #206418
     Tom Keitemeyer 
    Teilnehmer

    13/02/2014
    René Rast startet bei den
    24-Stunden von Le Mans

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    Der Sprung nach Le Mans ist geschafft. René Rast feiert sein Debüt im legendären 24-Stunden-Rennen im französischen Le Mans für Loeb Racing, das Team um WRC-Rekordchampion Sebastien Loeb.

    Am 14. Juni dieses Jahres ist es wieder so weit, insgesamt 55 Fahrzeuge aus verschiedenen Klassen gehen an den Start des berühmten Langstrecken-Klassikers. Schon zu Beginn der Eröffnungsrede der einberufenen Pressekonferenz kündigte ACO-Präsident Pierre Fillion einige Überraschungen im Starterfeld für die 24-Stunden in Le Mans an. Die zuvor erwähnte Überraschung war: René Rast geht für Sebastian Loeb Racing in einem Oreca-Nissan in der LMP2-Klasse an den Start.

    René Rast äußerte sich voller Vorfreude auf das bevorstehende Debüt: „Es war schon immer einer meiner Träume am größten und wichtigsten Langstreckenrennen in Le Mans teilzunehmen. Hier für ein Team wie Loeb Racing anzutreten ist mir eine ganz besondere Freude und Ehre. Bereits im letzten Jahr bin ich gegen die Jungs gefahren und konnte sehen, wie professionell sie arbeiten.“ René Rast ist sich sicher: „Wir haben eine tolle Mannschaft und ein starkes Fahrer-Angebot. Großes Ziel ist es, die Zielflagge zu sehen. Ein Platz auf den Podium wäre ein Traum. Ich fahre ja zum ersten Mal einen Prototypen. Allerdings weiß ich aus meinen Jahren im Formelsport, wie sich Downforce-Autos fahren. Ich hoffe, dass ich mich schnell anpassen kann.“

    Bereits vor der Bekanntgabe äußert sich Teammanager Dominique Heintz mit großen Ambitionen: „Wir haben ein erprobtes Paket auf die Beine gestellt und werden ein effektives Fahrertrio präsentieren.“ Nun ist es soweit, Heintz freut sich mit Fixstarter Rast in Le Mans anzutreten: „René ist unser erster Fahrer. Er wird wie wir dieses Rennen für sich entdecken, aber er ist jung, schnell und motiviert. Er verkörpert die Werte unseres Teams auf perfekte Art und Weise.“

    Für den Start am 14. Juni gibt es noch einiges zu tun. Der Vortest für die technische Fahrzeugabnahme aller Teams findet am 30./31. Mai statt. Nach den offiziellen Probefahrten am 1. Juni haben die Mannschaften genau eine Woche Zeit, um eventuelle Nachbesserungen an den Fahrzeugen vorzunehmen. Die letzte technische Abnahme für das Rennen in der Innenstadt von Le Mans wird am 8. und 9. Juni abgenommen und dann kann der 24-Stunden-Klassiker von Le Mans beginnen.



    Der Text ist zwar schon etwas älter aber ich hab mir gedacht warum sollte ich den nicht auch mal hier veröffentlichen!


    #206419
     Tom Keitemeyer 
    Teilnehmer

    Nächsten NEWS um 18:00Uhr bevor es weiter geht mit der Live übertragung
    von
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    #206422
     Tom Keitemeyer 
    Teilnehmer

    24H Le Mans 2014: News #2


    Crash: Ein Audi weniger, ein Toyota beschädigt

    Marco Bonanomi (Audi) und Nicolas Lapierre (Toyota) mit Unfall im Regen: Audi verliert die Startnummer 3, Toyota Nummer 8 wird repariert

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    Der Audi mit der #3 ist
    frühzeitig aus dem Rennen

    (Motorsport-Total.com) – Nach nicht einmal zwei von 24 Stunden in Le Mans haben sich bereits mindestens drei der Topautos aus dem Kampf um den Gesamtsieg verabschiedet – betroffen sind je ein Auto von Audi, Porsche und Toyota. Nachdem der 919 Hybrid von Neel Jani (Startnummer 14) mit einem Technikdefekt fünf Runden verlor, litten Audi und Toyota unter einem Unfall. Der R18 e-tron quattro von Bonanomi/Albuquerque/Jarvis ist endgültig aus dem Rennen.

    Bei starkem Regen auf der Hunaudieres-Geraden kollidierten Nicolas Lapierre und Marco Bonanomi auf halbem Weg zur ersten Schikane. Die TV-Bilder zeigten, dass bei dem Zwischenfall auch ein Prospeed-Porsche (Jeroen Bleekemolen) und der AF-Corse-Ferrari von Sam Bird verwickelt waren. „Sah so aus, als hätte Lapierre sein Auto ganz allein aus der Kontrolle verloren“, sagt Bonanomi-Teamkollege Oliver Jarvis. „Wir sind wirklich entsetzt, denn wir lagen bestens im Rennen und hatten ein bärenstarkes Auto.“

    Lapierre war auf der rechten Seite der Strecke unterwegs, Bonanomi links und dazwischen der Ferrari von Bird. Von hinten rauschte der Porsche von Bleekemolen heran. Wer wen zuerst berührt hat, ist noch unklar. Fraglich ist auch, ob zum Zeitpunkt des Crashs bereits das Safety-Car auf der Strecke war. In einem solchen Fall hätten alle Fahrer verlangsamen müssen, was bei Bleekemolen definitiv nicht der Fall war. Letztlich wurde Bonanomi vom Toyota abgeräumt und in die Barrieren geschickt.

    Nach zahlreichen Versuchen, seinen TS040 wieder flott zu bekommen, schaffte es Lapierre schließlich zurück an die Box. „Es ist vielleicht nur Bodywork. Wir schauen es uns genau an, schicken den Wagen möglichst schnell wieder ins Rennen“, sagt TMG-Geschäftsführer Rob Leupen. Für den Audi mit der Startnummer 3 war jedoch Schluss. Ausfall wegen Antriebsverlusts in Folge des Unfalls, heißt es von Audi. „Wir hätten um den Sieg mitgekämpft“, sagt Jarvis frustriert.

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    #206432
     Tom Keitemeyer 
    Teilnehmer


    [h=1]Albuquerque schwer enttäuscht: Keine einzige Runde gedreht[/h]
    [h=2]Filipe Albuquerque muss bei seinem ersten Start an der Sarthe die Segel streichen, bevor er überhaupt ins Cockpit klettern konnte – Kritik in Richtung Sam Bird[/h](Motorsport-Total.com) – So hatte sich Filipe Albuquerque seine erste Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Le Mans nicht vorgestellt. Noch bevor der Portugiese auch nur eine Runde drehen konnte, war sein Fahrzeug schon nicht mehr im Rennen.

    Der Sturzregen in Runde 23 auf der Hunaudiers-Geraden hatte Nicolas Lapierre (Toyota) auf dem falschen Fuß erwischt. Obwohl das Safety-Car schon draußen war, verlor der Franzose den TS040 kurz vor der ersten Schikane auf dem nassen Asphalt aus der Kontrolle und erwischte den Audi von Marco Bonanomi, in den Albuquerque etwas später hätte einsteigen sollen. Auch der AF-Corse-Ferrari von Sam Bird und der Prospeed-Porsche von Jeroen Bleekemolen waren in den Zwischenfall verwickelt.

    Während Lapierre den beschädigten Toyota an die Box zurückschleppen und mit mehreren Runden Rückstand wieder ins Geschehen eingreifen konnte, war für den Audi mit der Startnummer 3 Feierabend. Für Albuquerque, der am Freitag seinen 29. Geburtstag gefeiert hatte, war das Rennen somit gelaufen, bevor es überhaupt begonnen hatte.

    [h=3]Bitterer Ausfall für „den besten Audi“[/h]„Wir brachten das Freie Training und die Qualifyings ohne einen einzigen Fehler hinter uns und waren auf Le Mans so gut vorbereitet wie es nur ging“, schildert Albuquerque und hadert: „Ich glaube, wir haben gezeigt, dass wir der beste Audi waren. Marco hatte gerade zwei fantastische Stints hingelegt. Als dann der Regen kam, ließ er Vorsicht walten. Uns allen war klar, wie einfach man bei diesen Bedingungen abfliegen kann.“

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    Für den Audi mit der #3 kam im
    Regen das unverschuldete Aus


    „Wenn dann von hinten jemand mit vollem Tempo angeflogen kommt, kannst du nichts machen. Das sind einfach die Fallen von Le Mans“, fasst der Le-Mans-Debütant aus Portugal sichtlich enttäuscht in der Box zusammen, während die beiden anderen Audi, beide Toyota und beide Porsche noch ihre Runden drehen. Im ernsthaften Kampf um den Sieg befinden sich nach vier von 24 Stunden aber nur noch die beiden Audi und je eines der Fahrzeuge aus dem Toyota- und Porsche-Lager.

    Schuldzuweisungen in Richtung Lapierre oder Bleekemolen vermeidet Albuquerque. Die Fahrweise von Bird stößt ihm aber sauer auf. „Marco war mit Slicks unterwegs. Der Regen hat alle überrascht. Marco wollte in dieser Runde auf Regenreifen wechseln. Ich möchte nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen. Es war einfach ein Unfall, an dem ein Toyota und ein GT-Porsche beteiligt waren. Auch ein Ferrari war dabei – und der war deutlich schneller als alle anderen. Ich habe keine Ahnung, was er (Bird; Anm. d. Red.) sich dabei gedacht hat. Es ist wie es ist. Was willst du machen? Einfach nur enttäuschend.“


    Angesichts der Tatsache, dass ihm keine einzige Rennrunde vergönnt war, beschränken sich Albuquerques Le-Mans-Erfahrungen auf die wenigen Trainings- und Qualifikationsrunden. „Wenn ich das nächste Mal hierher komme, werde ich mich noch ein wenig als Rookie fühlen. Eine Erfahrung habe ich aber schon gemacht – nämlich die, das Rennen früh aufgeben zu müssen“, so der Portugiese untröstlich.


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    #206433
     Tom Keitemeyer 
    Teilnehmer

    24H Le Mans 2014: News #3
    Motorsport-Total.com Live-Ticker

    [h=1]Live-Ticker Le Mans 24: Wurz-Toyota souverän in Führung[/h] [h=2]Nach den dramatischen Regenszenen beim 24-Stunden-Rennen inklusive Schrott bei Audi und Toyota fahren Nakajima/Sarrazin/Wurz derzeit dem möglichen Sieg entgegen[/h]



    21:26 Uhr
    [h=3]Webber statt Hartley[/h]
    „Ich habe einen kleinen Fehler gemacht, ansonsten lief es gut“, sagt Brendon Hartley. „Einen Stopp mussten wir auch vorziehen, weil ich ein komisches Gefühl hatte. Das Team konnte aber nichts finden. Mit den ganzen Mücken auf der Windschutzscheibe und der tief stehenden Sonne ist das Fahren jetzt wirklich schwierig. Das Auto fühlt sich gut an, im zweiten Sektor scheinen wir einen Vorteil zu haben. Unsere Strategie, um auf Rundenzeit zu kommen, ist ein bisschen anders.“ Im Cockpit jetzt erstmals Mark Webber.


    21:34 Uhr
    [h=3]Pech für Audi[/h]
    Durch den Crash des LMP2 (#47, Alessandro Imperatori am Steuer) verliert Audi fast eine Runde, weil die #2 an der Boxengasse warten muss, bis das nächste Safety-Car vorbeikommt. Und hinter dem ist auch Spitzenreiter Kazuki Nakajima.
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    21:35 Uhr
    [h=3]Statement von Lucas di Grassi[/h]
    „Wir geben unser Bestes, es war ein guter Vierfach-Stint. Müssen wir auch, um die Leistung aufzuholen, die uns an und für sich fehlt. Es ist noch nicht einmal die Hälfte gefahren, da kann noch alles passieren. Wir sind bisher genau im Plan. Die Reifen sind nicht das Problem, denn meine schnellste Runde bin ich im vierten Stint gefahren.“

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