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Allgemeines Reglement / Vereinssatzung

Allgemeingültiges Reglement und Vereinssatzung

Allgemeines Reglement 2018

Stand 06.01.2018

KAPITEL 0 – KONTAKTINFORMATIONEN

 

0.1. – Kontaktaufnahme:

Davon ausgeschlossen sind Proteste, die über das separate Nachrichtenformular eingereicht werden müssen.
Bei den Nachrichten ist zwingend der Vorname und Nachname anzugeben. Sollte es sich um eine Anfrage im Rahmen einer Serie handeln, ist darüber hinaus der Teamname und die Startnummer anzugeben, soweit diese bereits bekannt sind.

0.2 – Socialmedia-Kanäle:

0.3. – Ansprechpartner / Funktion:

  • Vorstand des SRD e.V.:
    • Günter Wirges
    • Lars Kober
  • Kassierer des SRD e.V.:
    • Alvin Frauenknecht
  • Marketing:
    • Lars Kober
  • Portal, Forum, Liga & Technik
    • Jürgen Gatringer
  • Grafiken:
    • Andreas Behr
    • Bernd Colröde
  • Social Media:
    • Daniel Bratzler
  • Rennkommission
    • Gunnar Miesen
  • Stream
    • Manuel Wendel
  • Ansprechpartner der jeweiligen Serien sind:
    • raceunion vVLN:     Roland Wehrer
    • AVIA DGTM:        Simon Ehses
    • Ferrari Challenge:    Fabian Jungbluth
    • Langstrecken Events:    Max Baumgarten

 

KAPITEL 1 – Allgemeine Bestimmungen

 

ARTIKEL 1.1 – Definitionen

  • Die Rennserien und Rennevents werden vom Simracing Deutschland e.V. veranstaltet.
  • Die verwendete Simulation ist iRacing.com Motorsport Simulations.

 

ARTIKEL 1.2 – Organisation

1.2.1 – Spezielle Bestimmungen zu den Serien und Events

  • Alle iRacing Serien und Events unterliegen diesem Reglement
    (allgemeines Reglement).
  • Weichen Regelungen des individuellen Serienreglements von dem allgemeinen Reglement ab, so gelten die individuellen Bestimmungen des Serienreglements.

1.2.2 – Anerkennung der Bestimmungen

  • Mit der Registrierung durch den jeweiligen Teamchef zur Teilnahme an den einzelnen Serien bzw. Events, erkennen die teilnehmenden Fahrer diese Bestimmungen uneingeschränkt an.
  • Verstöße gegen das allgemeine und individuelle Reglement sowie Verhalten, die dem Verein oder dem SimRacingsport schaden, können von
    • der Rennkommission (bei Vorfällen, die in einem direkten Zusammenhang mit
      einem Wertungslauf stehen) oder
    • von den Ansprechpartnern der jeweiligen Serie (bei allgemeinen Verstößen gegen das Reglement)

geahndet werden. Soweit den Verantwortlichen ein Ermessensspielraum eingeräumt wird, kann dieser pflichtgemäß genutzt werden.

1.2.3 – Organisierendes Komitee

  • Simracing Deutschland e.V.

1.2.4 – Verwendete Simulation

  • Simulation: iRacing.com Motorsport Simulations
  • Es dürfen darüber hinaus keine Programme oder Dateien verwendet werden, die die eigentlichen Funktionen der Simulation verändern, um sich gegenüber seinen Mitstreitern einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
    • Verstoß: P09
  • Alle benötigten Strecken und Fahrzeuge werden von iRacing.com zur Verfügung gestellt. Jeder Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich, den für die Teilnahme erforderlichen Content (Strecken und Fahrzeuge) vorzuhalten.

1.2.5 – Event Info-Board

1.2.6 – Teilnahme und Teilnahmebedingungen

  • Startberechtigt ist
    • jedes Mitglied des Simracing Deutschland e. V.s oder
    • jeder individueller Serienteilnehmer
    • jeder Gaststarter, der jedoch nur an einem Rennen pro Saison teilnehmen darf. Der Gaststarter muss vom Ansprechpartner der jeweiligen Serie legitimiert werden.

Darüber hinaus ist es zwingend erforderlich, dass der entsprechende Vereinsbeitrag i. H. v. 36 € (gilt für Vollmitglieder) oder die entsprechende individuelle Seriengebühr (gilt für Serienteilnehmer) mindestens 24 Stunden vor Beginn des ersten Wertungslaufs der jeweiligen Serie nachweislich auf einem der Konten des SRD e. V.s eingegangen sind. Für Gaststarter gilt diese Regelung nicht.

  • Ein Team besteht aus mindestens einem Fahrer, sowie einem Teamchef, der zugleich auch Fahrer dieses Teams sein kann.
  • Eine Person darf gleichzeitig Teamchef mehrerer Teams sein.

1.2.7 – Verbindungsdaten

  • Die Rennen werden als iRacing Hosted Session oder Tournament Hosted Session ausgetragen. Die entsprechenden gehosteten Server sind im iRacing Menü aufgelistet.
  • Teamspeak:
    • Adresse : ts.simracing-deutschland.de
    • Passwort: abtabt
  • Sprachchat im Rennen
    Der Sprachchat von iRacing.com muss immer eingeschaltet sein, sodass die Rennleitung / Rennkommission Anweisungen an die Fahrer und Teams durchgeben kann.

1.2.8 – Wetterangaben zu den Rennevents

  • fixed Weather
  • variierende Tageszeiten
  • Die Angaben zum Wetter können im Forum in den Racetalks-Threads -jeweils im ersten post- der entsprechenden Serie entnommen werden.

 

ARTIKEL 1.3 – FAHRZEUGE & LACKIERUNG

1.3.1 – Selbst erstellte Fahrzeuglackierungen

  • Die Skin-Vorlagen werden vom Veranstalter zum Download bereitgestellt. Die auf den Vorlagen enthaltenen Serien-Partner dürfen nur im Bereich der “gelbe Ebenen” verschoben werden. Nicht zulässig ist das Verändern der Größe der jeweiligen Logos.
    Die Skins sind eigenständig in den vom SRD e. V. zur Verfügung gestellten CAR-Updater hochzuladen.
    Funktionsweise des CAR-Updaters: Klick
  • Das Fahrzeug darf nur Aufschriften von Firmen oder Organisationen beinhalten, von denen eine Genehmigung zur Nutzung der Logos oder Schriften vorliegt. Diese Genehmigung ist auf Anfrage des SRD e. V.s vorzulegen. Der SRD e. V. übernimmt keinerlei Haftung für Fahrer oder Teams, die unberechtigterweise Logos auf ihren Fahrzeugen angebracht haben, für die keine Genehmigungen der entsprechenden Organisation / Firma, vorliegen bzw. vorlagen.
  • Skins dürfen keine
    • beleidigenden
    • diskriminierenden
    • pornografischen oder
    • rechtsradikale Aufschriften und / oder Abbildungen enthalten. Darüber hinaus ist Tabak- und Alkoholwerbung verboten.
  • Entspricht der eingereichte Skin nicht den o. g. Vorgaben, gilt er als nicht fristgerecht eingereicht.

1.3.2 Abgabefristen Fahrzeuglackierungen

  • Fahrzeugskins für das erste Rennen müssen 72 Stunden vor Start des ersten Rennens eingesendet werden.
    • Verstoß: P01(1.VP)
  • Fahrzeugskins für alle weiteren Rennen müssen bis 24 Stunden vor dem Start des jeweiligen Rennevents eingesendet werden.
    • Verstoß: P01 (1.VP)

1.4.6 – Fahrhilfen

  • erlaubt sind die von iRacing freigegeben Standardhilfen

 

ARTIKEL 1.5 – iRacing-SERVER-EINSTELLUNGEN

1.5.1 – Streckenzustand zu den Rennevents

  • Adjust Track Conditions: Automatically clean marbles
  • Starting Track State: Automatically Generated

 

KAPITEL 2 – SPORTLICHES REGLEMENT

 

ARTIKEL 2.1 – TECHNIK

2.1.1 – Übereinstimmung

  • Jeder Teilnehmer hat sicher zu stellen, dass die technischen Voraussetzungen seiner Systemumgebung (PC Hard- und Software, Router, Switches, Verkabelung, Ein- und Ausgabegeräte, funktionierendes Headset, etc.) den Anforderungen des Events genügen, um den reibungslosen Ablauf des gesamten Events mit sicherstellen zu können. WLAN, im Hintergrund aktive Livestreams oder Streamingdienste, sollten im eigenen Interesse unbedingt deaktiviert sein.

2.1.2 – Discontinuity

  • Übermäßig starkes blinken oder Verbindungsprobleme, können zu Strafen bis hin zur  Disqualifikation führen.
    • Verstoß: P01-P07

 

ARTIKEL 2.2 – ALLGEMEINES VERHALTEN

 

2.2.1 – Verhalten auf der Rennstrecke

  • Der Wagen, der die Strecke befährt, hat grundsätzlich Vorfahrt vor dem Wagen, der die Boxengasse verlässt. Sofern sich an der Ausfahrt der Boxengasse auf der Strecke eine weiße oder andersfarbige (Begrenzungs-) Linie befindet, darf diese bei der Ausfahrt aus der Boxengasse nicht be- oder überfahren werden.
    • Verstoß: P01-P07
  • Die Rennstrecke wird jeweils auf beiden Seiten der Fahrbahn durch eine weiße Linie begrenzt. Die Kerbs sind nicht Bestandteil der Rennstrecke im Sinne dieses Artikels. Die Fahrer dürfen die Rennstrecke innerhalb der weißen Linien auf der gesamten Breite nutzen. Befindet sich ein Fahrzeug mit allen vier Rädern außerhalb der weißen Linien, gilt dies als Verlassen der Rennstrecke. Fahrer, die sich durch das Verlassen der Rennstrecke einen Vorteil, wie zum Beispiel Platzierungs- oder Zeitvorteil, verschaffen, können mit Wertungsstrafen oder Strafen belegt werden. Besondere Streckenteile (Bremskurven, Schikanen, Boxeneinfahrt, Boxenausfahrt) können von der Jury gesichtet werden.
    • Verstoß: P01-P07
  • Fahrern, die sich im Qualifying auf einer schnellen Runde befinden, ist grundsätzlich immer freie Fahrt einzuräumen, es sei denn, man befindet sich selbst auf einer schnellen Runde. Angriffe und Überholvorgänge oder -versuche unter Fahrern, die sich auf einer schnellen Runde befinden, sind nicht gestattet.
    • Verstoß: P01-P06
  • Beim Überholen gilt der Grundsatz, dass derjenige Vorfahrt hat, der beim Kurveneingang vorne ist. Zur Abwehr eines Angriffs darf die Linie ein Mal gewechselt werden. Ein nochmaliger Wechsel zurück auf die (Ideal-) Linie ist nicht zulässig. Der Überholende und der Überholte haben sich gegenseitig so viel Platz zu lassen, dass keine Berührung erfolgt und dass ein Fahrer die Strecke verlassen muss. Das Behindern/Abdrängen des anderen Fahrers beim Überholen oder überholt werden ist strikt verboten.
    • Verstoß: P01-P07
  • Beim Überrunden hat der Überrundete möglichst auf einer Geraden die Ideallinie zu verlassen und gegebenenfalls seine Geschwindigkeit so zu verlangsamen, dass der Überrundende ihn ohne Probleme schnellstmöglich überholen kann. Überrundete Fahrer dürfen den vor ihnen liegenden Fahrer nicht angreifen, wenn dieser eine oder mehr Runden Vorsprung hat, es sei denn, der Vordermann gibt durch ein eindeutiges Signal (Verlassen der Ideallinie, Drosseln der Geschwindigkeit o.ä.) zu verstehen, dass er von dem Überrundeten überholt werden möchte.
    Allgemein soll als Grundsatz für beide Parteien gelten, dass das eigene Verhalten beim Überrunden für das Gegenüber bestmöglich vorhersehbar sein soll.
    Wenn ein Fahrer die blaue Flagge von iRacing gezeigt bekommt, muss er das Überrunden innerhalb von einer Runde ermöglichen. Wenn bei einer Überrundung der Abstand weniger als vier Wagenlängen beträgt, muss der zu überrundende Fahrer innerhalb von 3 Kurven die Überrundung ermöglichen.
  • Verstoß: P01-P07
  • Bei einem Unfall, Dreher oder Verlassen der Strecke hat der betreffende Fahrer dafür Sorge zu tragen, dass er andere nicht behindert, wenn er mit seinem Fahrzeug auf die Strecke zurückkehrt, bzw. sich wieder ins Rennen eingliedern will. Verursacht ein Fahrer den Dreher oder Unfall eines anderen Fahrers oder hat er einen anderen Fahrer von der Strecke abgedrängt, gilt ausdrücklich kein sog. „Gentlemen Agreement“ (Warten auf den anderen Fahrer).
    • Verstoß: P01-P07
  • Verunfallte, beschädigte oder durch technischen Defekt bzw. Spritmangel ausgefallene Fahrzeuge haben unverzüglich die Strecke zu räumen, bzw. abseits der Ideallinie die Box anzusteuern. Sollte eine Weiterfahrt aus eigener Kraft nicht mehr möglich sein, muss das Rennen durch sofortiges Drücken der ESC-Taste beendet werden.
    • Verunfallte (abgerissene Aufhängungsteile etc.), durch technischen Defekt (Motorschaden etc.) oder Spritmangel nicht mehr fahrtüchtige Fahrzeuge
      haben unverzüglich die Strecke zu räumen und ESC zu drücken.
    • Beschädigte Fahrzeuge deren Fahrverhalten in hohem Maße (Abgerissene Flügel, Bremsschäden etc) beeinträchtigt ist, haben unverzüglich die Box anzusteuern und den Schaden beheben zu lassen. Sollte der Schaden irreparabel und ein sicheres Fahren nicht mehr möglich sein, so ist das Rennen zur Sicherheit der anderen Fahrer innerhalb der nächsten 3 Runden aufzugeben, geschieht dies nicht, so erfolgt die Disqualifikation.
      • Verstoß: P01-P07

Richtgrösse für sicheres Fahren:

  • mit einem Schaden nicht langsamer als max. 110% der besten eigenen Rundenzeit
  • oder max 115% der besten Rundenzeit zu fahren
  • keine ausreichende Kontrolle über das Fahrzeug liegt beispielsweise vor, wenn der Fahrer die Strecke innerhalb von 3 Runden aufgrund des Schaden/Defekts mehrmals verlässt.

2.2.2 – Chat-Regeln in den jeweiligen Sessions

  • Während den freien Trainings und Warm-Ups ist Chatten im Ingame-Chat gestattet.
  • Im Qualifying und den Offiziellen  Rennen ist das Verwenden des In-Game Voice und Text Chats Verboten. (Ausnahmeregelung für “pass right” “pass left” per Text Chat).
    • Verstoß: P01-P09
  • Was nicht geduldet wird, sind unangemessene Ausdrücke, Beschuldigungen oder Beschimpfungen im Text-Chat, sowie im Voice Chat.
    • Verstoß: P05-P09

2.2.3 – Verhalten im direkten Zweikampf

  • Linienwechsel, z.B. der Wechsel auf die sogenannte „Kampflinie“, sind grundsätzlich erlaubt. Hierbei wird folgende Situationsunterscheidung getroffen:
    • Es ist – ohne vorangegangenes Angriffsmanöver eines Gegners – jederzeit gestattet, frei die Linie zu wechseln. Dies gilt im Wesentlichen für den Fall des „Abschüttelns“ des Gegners aus dem Windschatten, sowie für sämtliche Manöver, bei denen der Linienwechsel nicht als direkte Folgereaktion aus dem Linienwechsel eines Angreifers erfolgt.
    • Es ist – als Reaktion auf ein Angriffsmanöver – einmal erlaubt, zum Zwecke der Abwehr die Spur zu wechseln („Kampflinie“). Ein weiterer Linienwechsel ist verboten, wenn der Gegner sich in unmittelbarer Nähe befindet. Dies gilt in besonderem Maße für Bremszonen.
      • Verstoß: P01 bis P05

 

ARTIKEL 2.3 – WERTUNG

2.3.1 – Wertungsbedingungen

  • Gewinner des Rennen ist der Fahrer, welcher zum Zeitpunkt der schwarz/weiß karierten Flagge die größte Distanz zurückgelegt hat und als erster die Ziellinie überfährt. Es wird jeder Fahrer in seinem Grid gewertet, der 75% der Renndistanz absolviert hat Fahrer die 75% der Renndistanz nicht absolviert haben, werden nicht gewertet und bekommen keine Punkte.

2.3.2 – Ergebnisse und offizielles Klassement

  • Als offizielles Endergebnis gilt ausschließlich jenes Klassement, welches auf dem Info-Board des Veranstalters nach dem Rennen bekannt gegeben wird.

ARTIKEL 2.4 – KOMMUNIKATION UND INFORMATIONEN

2.4.1 – Rechtsgültigkeit von Informationen

  • Instruktionen, Entscheidungen, Informationen, Anmerkungen, Änderungen und dergleichen seitens des Veranstalters in Bezug auf das Event werden ausschließlich in schriftlicher Form im Info-Board des SRD e.V. durch einen Event-Offiziellen bzw. durch die Rennleitung bekannt gegeben.
  • Alle Angaben bezüglich des Events, sei es in mündlicher oder schriftlicher Form, die außerhalb des offiziellen Event Forums und/oder TeamSpeak Servers des Veranstalters durch Dritte verbreitet werden und auch nicht diesem Reglement entsprechen, besitzen keine Rechtsgültigkeit und sind somit nicht zu beachten.

2.4.2 – Eigenverantwortliche Informationspflicht

  • Während der gesamten Veranstaltung sind alle Teilnehmer angehalten, regelmäßig das offizielle Info-Board des Veranstalters einzusehen, um sich über aktuelle Entscheidungen und/oder Änderungen im Eventablauf zu informieren.

2.4.3 – Briefings

  • Vor jedem Rennen, findet zur vorgegeben Zeit ein ausführliches Briefing mit allen Teilnehmern statt. Die Teilnahme am Briefing ist Pflicht. Bei Teamevents muss mindestens pro Team der Startfahrer anwesend sein. Die Teilnahme am Briefing wird kontrolliert. Die Briefings werden im Einzelnen im Info-Board des SRD e.V. angekündigt.
    • Verstoß: P01 (1. VP)

ARTIKEL 2.5 – PROTESTE / RENNKOMMISSION /  RENNVORFÄLLE UND SANKTIONEN

2.5.1 – Proteste

  • Die Rennkommission ist eine unabhängig und neutrale Einrichtung, die für die Einhaltung des allgemeinen- und jeweiligen Serienreglements zuständig ist.
  • Sie besteht aus drei Mitgliedern
  • Verstöße gegen die Reglements werden auf Grundlage des verbindlichen Strafenkatalogs geahndet.
  • Während der Rennen kommt eine Live-Rennkommission zum Einsatz. Sie beurteilt Rennvorfälle und entscheidet per einfacher Mehrheitheit über die Verhängung bzw. Nichtverhängung von Strafen.
  • Darüber hinaus besteht für Fahrer/Team-Vertreter die Möglichkeit, Proteste während des Rennens gegenüber anderen Fahrern / Teams einzureichen, soweit sie DIREKT von dem möglichen Regelverstoß betroffen sind.
  • Entscheidungen der Rennkommission (nur ihr obliegt es, Strafen zu verhängen) sind grundsätzlich endgültig und nicht anfechtbar. Erhält die Rennkommission Hinweise, die ihr zum Zeitpunkt der Entscheidung nicht bekannt waren, behält sie sich das Recht vor, eine anderweitige Entscheidungen zu treffen.
  • Proteste melden und Fristen
    • Proteste während des Rennens,
      • können
        • über die Whisper Funktion im Rennkommissions-Channel im Teamspeak von Simracing Deutschland per Voice Chat gemeldet werden. (Beschreibung)
        • über das Protestformular der jeweiligen Rennserie auf unserer Simracing Deutschland Homepage eingereicht werden.
    • Proteste nach dem Rennen,
      • müssen am Renntag innerhalb von 15 min nachdem der Letztplatzierte mit schwarz/weiße flagge abgewunken wurde, über das Protestformular oder im Teamspeak in dem Channel der Rennkommission per Text eingereicht werden.
      • Die Rennkommission sichtet und bewertet alle Vorfälle & Proteste direkt nach dem Rennen.
  • Die Rennkommission wird ggf. mit Fahrer bei strittigen Vorfällen ein direktes Gespräch suchen bzw. sie um eine Gespräch am Renntag oder noch während des Rennens einladen.
  • Werden Proteste nicht in der oben beschriebenen Form oder von nicht protestbereichtigten Personen eingereicht, werden diese nicht bewertet.
  • Die offiziellen Entscheidungen der Rennkommission werden in den jeweiligen Portalbereichen der Serien veröffentlicht.

2.5.2 – Verwarnungen und Strafen

  • Verstöße gegen die Reglements können auf zwei verschiedene Art und Weisen sanktioniert werden:
    • Verwarnungen
      Das Verwarnsystem ist ein fortlaufendes Punktesystem, bei dem für einen Vorfall je nach Härte mehr oder weniger Punkte vergeben werden. Sobald ein Fahrer 5 bzw. 10 Verwarnpunkte auf seinem Punktekonto hat, erhält er im nächsten Rennen eine Stop & Go Penalty. Bei 12 Verwarnpunkten wird der Fahrer für den nächsten Renntag gesperrt.
      Die Verwarnungen werden überwiegend für Reglementverstöße “abseits” der Rennstrecke vergeben. Z. b. für fehlerhafte eingereichte Skins
    • Strafen
      Strafen werden von der Rennkommission ausgesprochen, wenn ihrer Auffassung nach ein Regelverstoß vorliegt. Die Höhe der Strafe bemisst sich dabei nach der Schwere des Regelverstoßes. Der Strafenkatalog, der die Folgen für Regelverstöße regelt, wird dabei von der Rennkommission verbindlich angewendet.
  • Werden die ausgesprochenen Strafen im folgenden Rennen nicht innerhalb von drei Runden abgelöst, eine Disqualifikation und eine Rennsperre für das darauffolgende Rennen.
  • Strafen können bis zur Überfahrt der Start-Ziellinie am Ende des Rennens ausgesprochen werden.
  • Fahrer / Teams bei denen P05 (Stop/Go x Sekunden) Strafen innerhalb der letzten drei Runden ausgesprochen und nicht angetreten werden, erhalten neben der ausgesprochenen Strafe zusätzlich noch eine 20 sekündige Zeitstrafe, die die nicht durchgeführte Boxendurchfahrt berücksichtigt. Die Strafen werden nachträglich auf das iRacing-Ergebnis angerechnet.
  • Strafen die nach dem Rennen von der Rennkommission ausgesprochen werden, können als Zeitstrafen auf das Endergebnis addiert oder für das nächste Rennen ausgesprochen werden.
  • Verunfallt ein Fahrer unverschuldet in den ersten drei Runden und ist für den Fahrer ein Weiterfahren nicht oder kaum noch möglich, verfällt die Strafe und muss nicht mehr abgesessen werden.
  • Bei Verstößen, die nicht durch das Reglement abgedeckt sind, behält sich die Rennkommission vor, diese Vorfälle nach Ausübung ihres pflichtgemäßen Ermessens, zu ahnden.

 

ARTIKEL 3 – SCHLUSSBEMERKUNGEN

3.1 – SALVATORISCHE KLAUSEL

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Regelwerkes undurchführbar sein bzw. undurchführbar werden, so wird dadurch die Wirksamkeit des Regelwerkes im Übrigen nicht berührt. Die vorstehende Bestimmung gilt entsprechend für den Fall, dass sich das Regelwerk als lückenhaft erweist.

 

Artikel 4 – Strafenkatalog

 

Strafenkatalog: KLICK

Vereinssatzung des Simracing Deutschland e.V.

§ 1 Name und Sitz
(1) Der Verein führt nach seiner Eintragung in das zuständige Vereinsregister den Namen „SimRacing Deutschland e.V.“.
(2) Sitz des Vereins ist Königswinter.
(3) Jeweiliges Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck
(1) Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des virtuellen Motorsports (sog. Sim-Racing, bzw . Online-Racing).
(2) Der satzungsgemäße Zweck des Vereins wird insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht:
– Organisation/Durchführung/Veranstaltung vereinsinterner und kommerzieller Online-Meisterschaften für Mitglieder und Gastfahrer;
– Organisation/Durchführung/Veranstaltung von sonstigen Maßnahmen zur Mitglieder-Gewinnung und Betreuung;
(3) Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.
(4) Jeder Beschluß über eine Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim Vereinsregister dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.

§ 3 Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann werden, wer das 7. Lebensjahr vollendet hat.
(2) Auf Vorschlag des Vorstands oder einzelner Vereinsmitglieder kann die Mitgliederversammlung auch Ehrenmitglieder auf Lebenszeit ernennen.
(3) Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist. Bei Minderjährigen ist der Antrag außerdem von deren gesetzlichen Vertretern zu bestätigen, bzw. zu genehmigen. Diese müssen sich durch gesonderte Erklärung zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den/die Minderjährige(n) verpflichten.
(4) Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand.
(5) Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen innerhalb eines Monats ab Zugang des mit Gründen zu versehenden Ablehnungsbescheids durch schriftliche Beschwerde gegenüber dem Vorstand die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet dann bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung endgültig über dessen Aufnahme oder Nichtaufnahme.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung, Streichung von der Mitgliederliste oder Ausschluß.
(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Bei Minderjährigen ist die Austrittserklärung durch deren gesetzliche Vertreter abzugeben. Er ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zulässig.
(3) Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn Es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen in Rückstand ist. Die Streichung darf jedoch frühestens beschlossen werden, wenn nach Übermittlung der zweiten Mahnung zwei Wochen vergangen sind und in dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde. Die Streichung ist dem betroffenen Mitglied gesondert mitzuteilen.
(4) Wenn ein Mitglied schuldhaft und in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann es durch Beschluß des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlußfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme zu geben. Der Beschluß über den Ausschluß ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied in geeigneter Form bekanntzumachen. Gegen den Beschluß kann das Mitglied innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich Beschwerde einlegen. Ist die Beschwerde
rechtzeitig eingelegt worden, hat der Vorstand innerhalb von einem Monat die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über diese Beschwerde einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschließungsbeschluß als nicht erlassen. Über den endgültigen Ausschluß beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder.

§ 5 Mitgliedsbeiträge
(1) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.
(2) Die Höhe des jährlich zu entrichtenden Beitrages und dessen Fälligkeit wird auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung bestimmt. Dabei soll grundsätzlich die Einziehung der Mitgliedsbeiträge bei jedem Mitglied per Lastschrift erfolgen, wofür von dem Mitgliedern jeweils deren Einverständnis einzuholen ist.
(3) Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
(1) Die Mitglieder sind berechtigt, die Angebote und Möglichkeiten des Vereins zu nutzen und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
(2) Im Rahmen ihrer Betätigung haben die Mitglieder die Pflicht, die berechtigten Belange des Vereins zu wahren und alles zu unterlassen, was den Interessen des Vereins zuwiderlaufen könnte.

§ 7 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind der Vorstand, der Beirat und die Mitgliederversammlung.

§ 8 Vorstand
(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dessen Stellvertreter (zweiter Vorsitzender) und dem Schatzmeister.
(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Ungeachtet dessen bleibt er auch nach Ablauf dieser Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so wählt der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger.
(3) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der zweite Vorsitzende vertreten. Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert von mehr als € 1.000,- durch den Vorstand sind für den Verein jedoch nur verbindlich, wenn vorher die Zustimmung des Beirats hierzu erteilt wurde.
(4) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die vorliegende Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen oder übertragen sind. Zu den Aufgaben des Vorstands gehört insbesondere
– die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung;
– die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung oder des Beirats;
– die Buchführung und Verwaltung des Vereinsvermögens;
– die Beschlußfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluß von Mitgliedern.
(5) Der Vorstand faßt seine Beschlüsse im allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden oder im Falle seiner Verhinderung von dessen Stellvertreter schriftlich, fernmündlich oder auf andere geeignete Weise (z.B. durch E-Mail) einberufen werden. Eine Tagesordnung für die Vorstandssitzungen braucht nicht angekündigt zu werden. Die Einberufung der Vorstandssitzung soll rechtzeitig, wenn möglich zehn Tage vorher erfolgen. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder sein Stellvertreter anwesend sind. Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen (gültigen) Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit diejenige seines Stellvertreters.
(6) Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu dokumentieren und in geeigneter Form für die Vereinsmitglieder zugänglich zu machen.
(7) Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

§ 9 Beirat
(1) Der Beirat des Vereins besteht aus drei Mitgliedern. Er wird auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, von der Mitgliederversammlung gewählt, bleibt jedoch auch darüberhinaus bis zu einer Neuwahl im Amt. Jedes Mitglied des Beirats ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die dem Verein mindestens drei Kalenderjahre angehören;
dies gilt jedoch nicht für die ersten Mitglieder des Beirats nach der Vereinsgründung. Vorstandsmitglieder können nicht gleichzeitig Mitglieder des Beirats sein.
(2) Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in wichtigen Vereinsangelegenheiten zu beraten. Bei Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert von mehr als € 1.000,- beschließt er, ob diesen Zugestimmt wird.
(3) Mindestens einmal halbjährlich soll eine Sitzung des Beirats stattfinden. Dazu wird der Beirat vom Vorsitzenden des Vereins oder von dessen Stellvertreter mit einer Frist von mindestens einer Woche schriftlich, fernmündlich oder auf andere geeignete Weise (z.B. durch E-Mail) einberufen. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es für diese Sitzung nicht. Der Beirat muß einberufen werden, wenn mindestens zwei Beiratsmitglieder die Einberufung schriftlich vom Vorstand verlangen. Wird diesem Verlangen nicht innerhalb einer Frist von zwei Wochen entsprochen, sind die Beiratsmitglieder, die die Einberufung des Beirats vom Vorstand verlangt haben, berechtigt, selbst den Beirat einzuberufen.
(4) An den offiziellen Sitzungen des Beirats dürfen alle Vorstandsmitglieder teilnehmen und zur Diskussion beitragen, ohne allerdings bei Beschlüssen des Beirats ein Stimmrecht zu haben. Sollte bei einer Sitzung des Beirats kein Vorstandsmitglied anwesend sein, ist der Vorstand auf andere Art und Weise über deren Ergebnis zu unterrichten. Die Sitzung des Beirats wird von demjenigen Beiratsmitglied geleitet, das am längsten dem Verein angehört, in Zweifelsfällen (etwa bei gleichlanger Vereinszugehörigkeit mehrerer Beiräte) das älteste der anwesenden Beiratsmitglieder.
(5) Der Beirat bildet seine Meinung durch Beschlußfassung. Dabei entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
(6) Scheidet ein Mitglied des Beirats vorzeitig aus, so wählt der Beirat für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitglieds ein Ersatzmitglied.
(7) Die Beschlüsse des Beirats sind zu Beweiszwecken in geeigneter Form zu dokumentieren.

§ 10 Mitgliederversammlung
(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung dieses Stimmrechts kann ein anderes Mitglied in geeigneter Form bevollmächtigt werden. Eine solche Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen, wobei ein Mitglied nicht mehr als zwei fremde Stimmen vertreten darf.
(2) Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:
– Entlastung des alten und Wahl des neuen Vorstandes und des Beirats
– Festsetzung der Höhe und Fälligeit der Mitgliedsbeiträge auf Vorschlag des Vorstands
– Beschlußfassung über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins
– Beschlußfassung über eine Beschwerde gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages durch den Vorstand und gegen einen Ausschließungsbeschluß des Vorstandes
– Ernennung von Ehrenmitgliedern
– Wahl zweier Kassenprüfer
(3) Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal eines jeden Kalenderjahres, findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen, wobei ausdrücklich auch eine Einberufung per Email zulässig ist, sofern eine Zugangsbestätigung verlangt wird. Die Frist beginnt mit dem auf die Bekanntgabe der Einberufung folgenden Tag. Die Tagesordnung wird vom
Vorstand festgesetzt. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Diese Ergänzung ist vom Vorstand spätestens einen Tag vor der Mitgliederversammlung bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen gestellt werden,
beschließt die Versammlung selbst.
(4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn ein Zehntel der Mitglieder dies beim Vorstand unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.
(5) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter oder – falls dieser ebenfalls verhindert ist – von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Mitgliederversammlung den Versammlungsleiter. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Protokollführer.
(6) Die Art der Abstimmung wird vom Versammlungsleiter festgelegt, wobei allerdings auch ausdrücklich eine Abstimmung mittels Signal oder mündlicher Stimmabgabe im sog. TS (Teamspeak) zulässig ist.
(7) Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens ein Viertel aller Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlußunfähigkeit ist der Vorstand berechtigt und verpflichtet, innerhalb von frühestens zwei und längstens vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig ist. Hierauf ist in der Einberufung hinzuweisen.
(8) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten dabei als ungültige Stimmen. Abweichend hiervon ist zur Änderung der Satzung eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich, zur Auflösung des Vereins eine solche von neun Zehnteln. Eine Änderung des Zwecks
des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder erfolgen. Die Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder hierzu kann nur innerhalb von zwei Wochen seit der Versammlung gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
(9) Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat.
(10) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu bestätigen ist. Dieses Protokoll soll Angaben enthalten über Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmungen.

§ 11 Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, eigens zu diesem Zweck mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von neun Zehnteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
(2) Diese Versammlung entscheidet auch über die Art und Weise der Liquidation des Vereins und die Verwertung des verbleibenden Vermögens. Sollte hierzu nichts anderes beschlossen werden, sind der Vorsitzende und dessen Stellvertreter gemeinsam die vertretungsberechtigten Liquidatoren des Vereins.
(3) Das nach Beendigung der Liquidation noch vorhandene Vereinsvermögen fällt zu gleichen Teilen an die zuletzt noch im Verein befindlichen Mitglieder.

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