Das Qualifying:
Von den angetretenen Fahrern konnte sich in einem spannenden Qualifying
Michael Haidorf die Pole mit einer Top-Zeit von 8:48,033 sichern, dicht gefolgt
von Ulf Truschkat mit lediglich 58 Tausedstel Sekunden Abstand. Rene Nospickel,
der die drittbeste Zeit im Qualify fuhr, hatte schon gute 7 Sekunden Abstand
auf die Pole.
Das Rennen:
Beim Start ging es direkt in Kurve 1 heiss her: durch verspätetes Anbremsen
von Andreas Schmidt wurde eine Kollision erzeugt, allerdings ohne große
Fahrzeugschäden. A. Schmidt handelte sich dadurch aber eine Drive-Through ein.
Das Feld wurde nun angeführt von Ulf Truschkat, direkt dahinter Michael Haidorf
und Rene Nospickel.In der ersten Runde hatte Markus Seufzer schon das Pech, das
er die Leitplanke knutschte. Lars Kober machte schon mächtig Druck auf Klaus
Seimetz, ebenso Patrick Muller, der Günter Wirges vor sich herhetzte. Rene
Nospickel verlor in der ersten Runde seinen dritten Platz und fiel zurück auf
Position fünf. Ausserdem hatte einige Fahrer mit dem extremen Bremsenstaub der
vorasufahrenden Fahrzeuge so ihre Probleme, gefühlsmäßig fuhr man dann in eine
Nebelwand.
In der zweiten Rennrunde kassiert Lars Kober Klaus Seimetz, Lars nutze hier
seine Fähigkeit aus, einfach eine Idee später als alle anderen zu bremsen.
Patrick Müller gelang es, sich vor Günter Wirges zu setzen. Pechvogel in dieser
Runde war Ralf Konka, der bedingt durch einen Fahrfehler seinen Porsche
zerlegte. Ohne Frontschürze war sein Fahrzeug nicht mehr fahrbar. Lars Kober
behauptete weiterhin seinen dritten Platz. Jörg Burkhardt startete eine Aufholjagd,
lieferte einen filmreifen Quersteher und konnte sein Fahrzeug aber so gerade
noch abfangen.
Die dritte Runde zeigte uns einen
sauberen Quersteher von Patrick Muller. An der Spitze tat sich zu diesem Zeitpunkt wenig, Ulf
Truschkat führte immer noch das Feld vor Michael Haidorf an. Rene Nospickel
hatte nun alle Mühe, sich gegen die Angriffe von Jörg Burkhardt zu wehren.
Klaus Seimetz machte auch Bekanntschaft mit der Leitplanke, er wurde beim
Anbremsen zu weit raus getragen, konnte aber weiterfahren. Lars Kober hielt nach
wie vor seinen dritten Platz. Durch den Willen von Jörg Burkhardt weiter Plätze
gut zu machen, häuften sich auch dessen Fahrfehler. In dieser Runde legte Lars
einen Boxenstopp ein.
Die Runde vier bot an der Spitze immer noch das gleiche Bild, Ulf wurde von
Michael gehetzt. Lars Kober setzte sich auf Position vier fest und Michael
Arens legte in dieser runde eine Stopp ein. Rene Nospickel zeigte weiterhin
eine gute Leistung und konnte noch immer den dritten Platz behaupten. Klaus
Seimetz hatte schon wieder Glück Im Unglück, indem er erneut fast wieder
abflog.
Bezeichnend für die Runde 5 war die Verfolgungsjagd von Lars Kober, der Rene
Nospickel mit der Frontschürze im
Heckspoiler saß. Im Zweikampf rutschte Lars Rene dann ins Heck, beide konnte
weiterfahren und Lars ließ Rene fairerweise wieder vorbei. Eine sechste
Rennrunde wurde noch gefahren, da Ulf ca. 20 Sekunden vorm Rennende über die
Ziellinie bretterte.
In der sechsten und letzten Rennrunde kassierte Lars Kober dann Rene
Nospickel. Voraus ging ein Abflug von Rene, möglicherweise bedingt durch alte
Reifen. Patrick Muller war in dieser Runde an der Box, danach gab es
dann doch noch einen kleinen Abflug von ihm. Markus Seufzer konnte in dieser
letzten Runde seinen Druck auf Karl Heinz Kluth konstant erhöhen, mit Ach und
Krach konnte sich Karl Heinz auf der langen Geraden gegen einen Überholversuch
wehren. Highligt aber war die Hetzjagd von Michael Haidorf auf Ulf Truschkat.
Michael brachte es fertig, den Ulf auf den letzten Metern der Geraden kurz vor
Start und Ziel doch noch zu überholen. Somit sah die schwarzweiss karierte
Flagge als erster Michael Haidorf, gefolgt von Ulf Truschkat. Der dritte
Podestplatz ging an Lars Kober.
Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an unseren Kommentator Hermann Pfander,
der wieder einen klasse Job ablieferte. Bei Hermann müssen wir echt aufpassen,
das der uns nicht von RTL oder SKY abgeworben wird…
Zum letzten Lauf der Meisterschaft geht es schon am nächsten Wochenende mit
dem Epsilon Euskadi nach Le Mans. Wir hoffen auf ein volles Starterfeld.